Reichhold: Abstimmung in Straßburg keine Überraschung

Transit-Kampf geht weiter, noch viele Gespräche bis zur endgültigen Entscheidung

Wien (OTS) - "Die heutige Abstimmungsniederlage ist kein Grund, hysterisch zu werden und die Flinte in Korn zu werfen. Jeder, der die Mechanismen in Europa kennt weiß, dass bis zur endgültigen Entscheidung noch viele Gespräche geführt werden", kommentierte Verkehrsminister Mathias Reichhold die Abstimmung der EU-Parlamentarier in Straßburg. "Wir lobbyieren und verhandeln auf allen Ebenen weiter".

Reichhold weilt derzeit in Athen, wo er mit seinem Amtskollegen Christos Verelis die Transitfrage verhandelt. Die griechische Präsidentschaft habe ihm gegenüber angekündigt, den Dänischen Kompromissvorschlag vom 31.12.2002 beim kommenden Verkehrsministerrat Ende März wieder einbringen zu wollen, so Reichhold. "Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Vorschlag noch substantiell verbessern können. Unsere harte Position hat sich ja auch bisher ausgezahlt. Noch im Jänner 2001 wollte Kommissarin Loyola de Palacio von einer Nachfolgeregelung für Österreich überhaupt nichts wissen", erinnerte der Verkehrsminister.

Österreich habe durch seine konsequente Transitpolitik die Zusage der Kommission für die rasche Vorlage der neuen EU-Wegekostenrichtlinie noch im Frühjahr erwirkt. "Nur die neue Wegekostenrichtlinie kann eine langfristige Lösung der europäischen Verkehrsproblematik bewirken. Die derzeit diskutierten Übergangsregelungen sind für Österreich noch nicht zufriedenstellend. Es geht nun darum, das Procedere zu beschleunigen, damit uns die Zeit bis zum Auslaufen des Transitvertrages nicht davonläuft", schloss Reichhold.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Christine Lackner
Pressesprecherin
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
Tel.: (++43-1) 711 62/8400

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVM0001