Brandsteidl präsentierte "intelligentAUTOmobil"

Projekt für Unfallprävention und Umweltschutz an HTL-22

Wien (OTS) - "Hintergrund des Projekt 'intelligentAUTOmobil' war
die traurige Tatsache, dass in der Altersgruppe der 18-25jährigen Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang die Haupttodesursache sind. Das Projekt der HTL-Donaustadt versucht dem durch Prävention entgegenzuwirken und hat es überdies geschafft, einen Schulterschluss zwischen Verkehrserziehung und Umweltschutz herzustellen", stellte die Amtsführende Wiener Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl im Rahmen einer Pressekonferenz am Mittwoch fest.

Brandsteidl weiter: "Das Besondere an dem Projekt 'intelligentAUTOmobil' war die Kooperation zwischen Schule und Fahrschule. So übernahm die Fahrschule die Aufgabe, die SchülerInnen gewissenhaft auf den Straßenverkehr vorzubereiten, indem ihnen -unter anderem mit Hilfe eines Bordcomputers - ein Fahrstil vermittelt wird, bei dem besonderes Augenmerk auf umweltschonendes und vor allem vorausschauendes und verkehrssicheres Fahren gelegt wird. Die Aufgabe der Schule war es, die Motivation der SchülerInnen hinsichtlich verantwortungsbewusster Mobilität und sozial intelligenter Lösungen in Konfliktfällen zu steigern und ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen bzw. zu erarbeiten, sich sicher und umweltfreundlich fortzubewegen."****

Gabriele Stelzmüller, Initiatorin des Projekts an der HTL-Donaustadt: "Die grundsätzliche Aufgabe im schulischen Mobilitätsunterricht ist das Vermitteln von sozialen Kompetenzen, wie die Fähigkeit zur konstruktiven Konfliktlösung, Kommunikation und Kooperation. Das soziale Handeln im Straßenverkehr sollte sich vor allem im rücksichtsvollen und partnerschaftlichen Verhalten wiederfinden. Durch mehrjährige Erfahrung kam das Projektteam nun zur Erkenntnis, dass die Jugendlichen noch eine flexiblere Einstellung zur Mobilität haben. Durch die intensivere Ausbildung im Rahmen des Projektes wurde so die Kompetenz im Bereich Mobilitätsmanagement verbessert. Dies wirkt sich durch ein verantwortungsbewusstes Verkehrsverhalten aus."

Ergänzende Details zum Projekt: Gestartet wurde das Projekt mit SchülerInnen der Altersgruppe der 17-18 jährigen. Der Mobilitätsunterricht wurde im normalen Regelunterricht eingebaut, so dass keine zusätzliche zeitliche Belastung für die SchülerInnen entstand. Die Fahrausbildung, speziell auch das Erlernen des Fahrstiles "intelligent fahren", erfolgte in der Fahrschule. Wichtig war auch eine ausreichende Information der Eltern in Form von Elternabenden und Aktionstagen, außerdem wurde den Eltern der in diesem Projekt gelehrte Fahrstil vorgestellt. Das positive Ergebnis des ersten Projektteiles war das erfolgreiche Ergebnis der Fahrprüfung aller Beteiligter und ein verantwortungsbewussteres Mobilitätsverhalten. Dies konnten die Führerscheinneulinge bei einem Fahrtechnikkurs beweisen.

Stelzmüller: "Jedoch mussten wir erkennen, dass die Mobilitätsausbildung je früher begonnen, desto größere Verhaltensänderungen bringt. Dies führte zur Erweiterung des Projektes, indem wir die schulische Ausbildung bereits mit SchülerInnen der Altergruppe der 14-15 jährigen starteten - und das mit großem Erfolg."

Brandsteidl abschließend: "Ein erfolgreiches Projekt zum Schutz von Leben und Umwelt. Hierzu ist der HTL-22 absolut zu gratulieren. Ich bin überzeugt, dass dieses und ähnliche Projekte ein ganz wichtiger Ansatzpunkt sind, um bereits oder gerade in der Schulzeit für ein Verkehrsbeswusstsein zu sorgen, dass einem im späteren (Verkehrs-)Leben das eigene Überleben und das anderer sichern helfen kann." (Schluss) ssr

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