Freizeitunfälle: Schasching lehnt ÖVP-"Sportsteuer" ab

Freizeitsport bilanziert bei Gesundheitskosten hoch positiv

Wien (SK) Die SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching hält vom ÖVP-Plan, alle Freizeitsportler mit einer eigenen Abgabe zu belasten, "absolut nichts". Schasching sprach von einer "Sportsteuer, die in jeder Hinsicht kontraproduktiv ist". Denn wie sie zu bedenken gab, bilanziert Freizeitsport bei den Gesundheitskosten "hoch positiv". Eine sozioökonomische Studie aus dem Jahr 2000 hat die Kosten für Sportunfälle mit 305 Millionen Euro ermittelt, der Nutzen durch sportliche Aktivität - im Sinne von Kostenvermeidung für das Gesundheitswesen - wird in der Studie mit 566 Millionen Euro beziffert. ****

Schasching betonte am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Die Signalwirkung dieser ÖVP-Sportsteuer könnte schädlicher nicht sein. Denn was sollen sich die über vier Millionen Österreicherinnen und Österreicher, die regelmäßig Sport treiben, denken, wenn sie für diese sinnvolle Freizeitgestaltung plötzlich eine eigene Abgabe zahlen müssen." Die implizite Aufforderung, die die ÖVP an die SportlerInnen damit richte, sei: "No Sports!"

Überdies zeigte sich Schasching befremdet darüber, dass ausgerechnet vom Wirtschaftskammerfunktionär Mitterlehner der Vorschlag komme, auf Sportartikel eine Zusatzabgabe einzuheben. (Schluss) wf

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