SP-Haider fordert mehr hochwertige Frauenarbeitsplätze!

SP-Kampagne: Damit Frauen in Oberösterreich Zukunft haben!

Damit Frauen in Oberösterreich Zukunft haben: Landeshauptmann-Stv. Erich Haider fordert erneut eine rasche Belebung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes. Ab 2005 wird es in Oberösterreich einen eklatanten Fachkräftemangel geben, der sich 2008 noch dramatisch verstärken wird, wenn es keine wirksames Maßnahmenpaket gibt. Vor allem müssten mehr und besser ausgebildete Frauen in das Erwerbsleben gebracht werden. Es sei, so Haider, traurige Tatsache, dass derzeit in Österreich im Bereich der Hilfskräfte 62 Prozent Frauen zu finden sind. Und die Frauen in Oberösterreich verdienen nicht nur ein Drittel weniger als die Männer, sondern auch pro Jahr netto um rund 900 Euro weniger als im österreichischen Durchschnitt. Erich Haider: "Wir brauchen hochwertige, gut bezahlte Arbeitsplätze für Frauen. Genau dieses Ziel verfolgt die SPÖ Oberösterreich mit der Frauenkampagne".

Aus der jüngsten Beschäftigungsprognose der Arbeiterkammer Oberösterreich geht hervor, dass in Oberösterreich bis zum Jahr 2008 gegenüber dem Jahr 2000 immerhin 36.500 zusätzliche Arbeitsplätze entstehen werden, 30.800 davon für Frauen.
Die Hälfte der zusätzlichen Beschäftigungsverhältnisse für Frauen sind allerdings von niedrigem Einkommen, hohem Teilzeitanteil und geringen Aufstiegsmöglichkeiten gekennzeichnet. Dazu kommen oft noch schlechte Arbeitsbedingungen und ungünstige und kinderfeindliche Arbeitszeiten.

Erich Haider: "Die SPÖ tritt für den forcierten Ausbau hochwertiger Frauenarbeitsplätze ein! Außerdem muss die berufliche Weiterbildung weit mehr den Frauen zugute kommen. Immerhin ist bei den berufstätigen Frauen jede zweite an zusätzlicher Ausbildung interessiert, während es bei den Männern nur jeder dritte ist. In der Praxis kommen allerdings 42 Prozent der Männer, aber nur 23 Prozent der Frauen in den Genuss der beruflichen Weiterbildung!"

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