Präs. Mag. Gumpinger: Dezember 2002 war "Babyboommonat" des Jahres mit einem Plus von 9,6% bei den Geburten

Wahlversprechen "Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit" rasch umsetzen Linz (OTS) - Als äußerst erfreulich bezeichnete der Präsident des Österreichischen Familienbundes LAbg. Mag. Otto Gumpinger den "Babyboom" im Dezember 2002, der ein Geburtenplus von 9,6% brachte. 2002 ist insgesamt ein Geburtenanstieg von 3,6% zu verzeichnen. Für Gumpinger zeigt diese Trendwende, dass durch familienpolitische Maßnahmen die Geburtenrate positiv beeinflusst werden kann. Österreich liege mit seinen Familienförderungen im europäischen Spitzenfeld, besteuere aber im Vergleich zu Deutschland und Frankreich die Familien höher. Das Kinderbetreuungsgeld, das nun voll zum Tragen komme, werde von den Familien praktisch hundertprozentig angenommen. Die Entscheidung der Bundesregierung, die Tatsache, dass ein Kind geboren wird zum Kriterium für das Kinderbetreuungsgeld zu machen und nicht die sozialversicherungsrechtlichen Zeiten, war richtig, so Gumpinger weiter.

Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie nun rasch umsetzen!

Der Familienbund erinnert in diesem Zusammenhang an das Wahlversprechen des Bundeskanzlers den Rechtsanspruches auf Teilzeitarbeit bis zum sechsten Lebensjahr eines Kindes gesetzlich zu verankern. Es habe sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass junge Eltern vor allem flexible Teilzeitarbeitsplätze benötigen um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können.

Weiters wies Gumpinger auch auf die Wichtigkeit der Schaffung von mehr Hortplätzen hin. Das Nachmittagsbetreuungsangebot für Volksschulkinder sei in Österreich nach wie vor zu gering, was dazu führe, dass ein Großteil der Mütter nur Vormittag arbeiten kann bzw. viele Unternehmen abhält Arbeitsplätze in Teilzeit anzubieten.

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