Motz: Die Menschen in den Mittelpunkt der Pensionsreform stellen Utl: Alleine im Bezirk Korneuburg rund 30.000 ArbeitnehmerInnen betroffen

St. Pölten, (SPI) - Für "ein gerechteres Pensionssystem, bei dem die Menschen zählen und nicht die Profilierungsneurosen einzelner Politiker", tritt der Korneuburger SP-Landtagsabgeordnete Mag. Wolfgang Motz ein. Über alle Fraktionen hinweg sind sich PolitikerInnen und ExpertInnen einig, dass das Pensionssystem reformiert werden müsse, damit es auch für zukünftige Generationen gesichert bleibt.****

Der Bezirk Korneuburg weist in Summe rund 30.000 unselbständig Erwerbstätige aus, viele von ihnen arbeiten aber auch im angrenzenden Wien. "Für den Fall, dass sich die ÖVP mit ihrer Forderung nach der Abschaffung der Frühpension im Zeitraum 2004 bis 2009 durchsetzt, betrifft das alleine im Bezirk Korneuburg damit rund 30.000 Menschen, die dann länger arbeiten müssten. Der Haken dabei ist, dass schon jetzt jede/r zweite nicht von einem regulären Arbeitsplatz, sondern aus der Arbeitslosigkeit oder über die Altersteilzeit oder den Notstand in die Pension geht", so der SPÖ-Abgeordnete. Besonders problematisch dabei ist, dass die Regelung der Altersteilzeit im Jahr 2007 ausläuft und bis dato kein Lösungsansatz vorliegt. "Die ÖVP hat ganz offensichtlich auf die Menschen vergessen", so Motz.

Ein Umdenken muss auch bezüglich der Versicherungszeiten eintreten. "Viele Menschen beginnen bereits mit 14 Jahren zu arbeiten und erreichen daher mit 59 bzw. 54 Jahren Versicherungszeiten von 45 Jahren (bei Männern) bzw. 40 Jahren (bei Frauen). Es ist nur gerecht, dass Menschen, die bereits früh zu arbeiten beginnen, nach Erreichen der Versicherungsjahre in Pension gehen dürfen", schließt Motz. (Schluss) fa

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