"profil": Vorwürfe gegen Chef der Österreich Werbung

Auftragsvergabe soll ohne Ausschreibung an einen persönlichen Freund erfolgt sein

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, werden dem Chef der Österreich Werbung (ÖW), Arthur Oberascher, in einem an den Präsidenten des Rechnungshofes adressierten anonymen Schreiben Unregelmäßigkeiten bei der Auftragsvergabe vorgeworfen. Konkret geht es um die Beauftragung eines technischen Beraters für die Österreich Werbung im Jahr 2002.

Laut dem anonymen Schreiben vom 10. Jänner hätte Oberascher den Auftrag ohne entsprechende Ausschreibung, die in diesem Fall erforderlich gewesen wäre, an einen "langjährigen, persönlichen Freund" vergeben. Der ÖW-Chef dementiert: "Die Vorwürfe sind völlig absurd. Bei uns wird jeder Auftrag über eine Anwaltskanzlei ausgeschrieben."

Oberascher will in den kommenden Tagen Unterlagen zur Entkräftung der Vorwürfe vorlegen und hat eine Strafanzeige gegen den unbekannten Anzeiger eingebracht. Eine Rechnungshofsprecherin hat indessen bestätigt, dass man sich "mit der Angelegenheit befasse".

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