Rundschau - 66 Prozent für schrittweise Abschaffung der Frühpension

Umfrage / Bevölkerung sieht die Notwendigkeit von Kürzungen und Belastungen ein

Linz (OTS) - Eine überraschend realistische Sicht in der Pensionsfrage legt die oberöstereichische Bevölkerung an den Tag. 66 Prozent halten es für notwendig, dass die Frühpension schrittweise abgeschafft wird. Nur 25 Prozent sehen diese Notwendigkeit nicht. Das ergibt eine Umfrage, die das Linzer Spectra-Institut unter 500 Oberösterreichern hat durchführen lassen. Auftraggeber war ÖVP-Landesparteisekretär Michael Strugl. Weiters meinen 54 Prozent, dass es zu einer Verringerung der Pensionszuschüsse durch den Staat kommen müsse. 34 Prozent sind dagegen.
Unentschieden ging mit jeweils 39 Prozent die Beantwortung der Frage aus, ob eine Erhöhung der Sozialversicherungs-Beiträge oder die Einführung eines Selbsthalts bei jedem Arztbesuch besser sei. Während die Jugend (18-29 Jahre) und die älteren Arbeitnehmer (50 und älter) für die Erhöhung der Sozialversicherung sind (45 bzw. 42 % gegen 42 bzw. 34 %), votierte das Mittelalter (30 bis 49 Jahre) mit 48 zu 34 Prozent für den Selbstbehalt. Auch die Maturanten bzw. Universitätsabsolventen sind mit 50 gegen 25 Prozent für den Selbstbehalt.

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