Haider: Kärnten eine Zukunft geben

Bei der Kärntner FPÖ herrscht vor der Gemeinderatswahl Optimismus

Klagenfurt.- 08-02-03.- "Es geht ein Ruck durch die Freiheitlichen Funktionäre in Kärnten. Das ist eine ideale Basis für ein gutes Ergebnis bei den Gemeinderatswahlen in vier Wochen am 9. März", erklärte Kärntens Landeshauptmann Dr. Jörg Haider heute Samstag beim offiziellen FPÖ-Auftakt für diesen kommunalen Urnengang vor dem bis auf den letzten Platz mit über 500 Zuhörern gefüllten Veranstaltungssaal des Hotel Germann in Feldkirchen. "Wir werden zeigen dass wir die tüchtigeren und die anständigeren Politiker in unseren Reihen haben!" Sehr erfreut zeigte sich Dr. Haider über langjährige Funktionäre, die eigentlich schon in Pension gehen wollten, und die aber nun sagen: "Jetzt (nach der Wahlniederlage bei der Nationalsratswahl) ist es schwierig, jetzt ziehen wird noch einmal an!"

Dem Land die Identität erhalten und ihm eine Zukunft geben! So formulierte Haider das gemeinsame Ziel der Kärntner FPÖ auf Landes-und Gemeindeebene. Wie und wo die FPÖ diese Grundsätze bereits verwirklicht hat, führte Haider wie folgt an:

Die FPÖ will der Jugend Geborgenheit geben. "Das bedeutet, dass wir ihrer musisch-seelischen Ausbildung Aufmerksamkeit schenken und ihnen gute Möglichkeiten der Ausbildung bieten!" Daher habe er, Dr. Haider, als Kulturreferent das Musikschulwerk ausgebaut, mehr Lehrer eingestellt, sodass 2.000 Kinder mehr als früher eine Musikausbildung bekommen. Für besondere Talente gebe es noch eine Extraförderung. Weiters wolle er Anreize schaffen, damit an jeder Kärntner Schule das gemeinsame Singen gepflegt wird.

An höheren und mittleren Schulen seien in ganz Kärnten über 100 neue Klassen mit dem Schwerpunkt neuer Informationstechnologien eingeführt worden. Die FP Kärnten habe dafür gesorgt, jede Schule einen Internetanschluß hat und die Klassen mit Computern ausgestattet sind. Haider: "Dafür wurden 300 Millionen ATS eingesetzt. Jede Schule, egal ob in den Zentralräumen oder in einer Randgemeinde sollte dasselbe bieten. Wir wollen gleiche Lebenschancen in allen Regionen. Ein Kind in Klagenfurt sollte dieselben Möglichkeiten vorfinden wie eines in Heiligenblut. Daher setzt das Land von sich aus 200 Millionen ATS ein, um die zusätzlichen Lehrer für die Zwergschulen in den Randgemeinden bezahlen zu können. Die FPÖ Kärnten bekennt sich zur Erhaltung des ländlichen Raumes", hob Haider einen freiheitlichen Grundsatz hervor.

Dies komme auch bei einer besonderen Maßnahme zum Ausdruck: "Wir werden erstmals eine Einrichtung, die sonst nur in Hauptstädten angesiedelt wird, ganz bewußt in eine Bezirksstadt geben. Der Unabhängige Verwaltungssenat von Kärnten, der wegen zusätzlicher Aufgaben eine neue Bleibe benötigt, wird von Klagenfurt nach Feldkirchen verlegt."

Als weitere Erfolge der FPÖ Kärnten erwähnte der Landeshauptmann:

Ausbau der von der Kärntner SPÖ als Ruine hinterlassenen Industrieanlage in Magdalen bei Villach zu einem zukunftsweisenden Technologiepark. "Der rote Villacher Bürgermeister sollte eines nicht vergessen", riet ihm Haider: "Das was bei ihm funktioniert, geschah mit blauer Kraft, was nicht funktioniert ist die rote Präpotenz in Villach."

Aufbruchstimmung im Lavanttal: "Die Region galt bei den Roten als Krisengebiet. Uns ist es gelungen, u.a. durch die Ansiedelung der Großdruckerei in St. Andrä oder die erfolgreiche Neuausrichtung der Firma Swatek den Trend total umzudrehen. Im Lavanttal gibt es über 500 neue Arbeitsplätze", berichtete Haider. Dem Plan der SPÖ in St. Andrä eine Müllverbrennung zu errichten, erteilte er eine klare Absage. "Wir werden nicht den mÜll aus Europa nach Kärnten holen, nur weil damit vielleicht 30 neue Jobs entstehen. Das ist nicht unsere Politik. Wir achten auf unseren gesunden.

Auch in Unterkärnten habe man wirtschaftliche Erfolge vorzuweisen. Mit Kärntner Hilfe sei die Firma Mahle zu einem Europazentrum für Filtererzeugung mit 1.600 Beschäftigten ausgebaut worden. "Früher fuhren die Völkermarkter zur Arbeit nach Klagenfurt, heute ist es umgekehrt. Jeden Morgen bringt ein Bus Klagenfurter zur Arbeit bei Mahle.

Ein weiterer Höhepunkt neben der Rede des Landeshauptmannes war die Vorstellung aller Bürgermeisterkandidaten der FPÖ durch Landesparteiobmann Dr. Martin Strutz.

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