Bures: Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit dringlich - "nicht bloß sondieren und taktieren"

Wien (SK) Angesichts der gestern veröffentlichten
alarmierenden AMS-Prognosen für den Arbeitsmarkt forderte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures Bundeskanzler Schüssel am Samstag auf, endlich Maßnahmen gegen die dramatische Lage am Arbeitsmarkt zu setzen, "wie es seiner Verantwortung als Regierungschef entspricht". "Gerade beim ungebremsten Ansteigen der Arbeitslosigkeit zeigt sich, wo es den großen Reformstau gibt", betonte Bures, die kritisierte, dass das Anwachsen der Arbeitslosenrate schließlich als "die krasseste Auswirkung einer verfehlten Wirtschaftspolitik" erkannt werden müsse. ****

In Anbetracht von - wie das AMS gestern für 2003 prognostiziert hat - 237.900 arbeitslosen Menschen im Jahresschnitt und weiteren 85.000 Menschen, die in Folge der von der ÖVP geplanten Abschaffung der Frühpensionen ohne Arbeit wären, sei das Verhalten der ÖVP verantwortungslos. "Schüssel ist bloß mit taktieren und sondieren beschäftigt. Den Menschen, die keine Arbeit finden und die anstatt in Pension zu gehen, in die ungewollte Arbeitslosigkeit abgeschoben werden sollen, ist es gewiss nicht gleichgültig, dass Schüssel statt effektive Maßnahmen zu setzen, nur Regierungspoker spielt. Mit dieser Untätigkeit in Arbeitsmarkt-Belangen wird die Situation für die Betroffenen nur verschärft", betonte Bures abschließend. (Schluss) up/ml

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