ARBÖ: Urlauberreiseverkehr Teil 2

Hauptverbindungen im Westen bereits am Vormittag ausgelastet

Wien (OTS) – Gegen Vormittag wurden die Hauptverbindungen geradezu überflutet, meldet der ARBÖ-Informationsdienst. Auf sämtlichen Hauptverbindungen in Tirol kam man nur sehr langsam vorwärts. Die A12, Inntalautobahn war schon in den Morgenstunden, zwischen Wörgl/West und Wiesing ausgelastet. Die A13, Brennerautobahn, bei der Mautstelle Schönberg ebenso. Doch was sich in den vergangenen Stunden auf den Straßen Westösterreichs abspielte, war beispiellos.

Die B173, Eibergbundesstraße war in beiden Richtungen, binnen kürzester Zeit überlastet. Die B179, Fernpassbundesstraße war das Nadelöhr schlechthin am Vormittag. Vor dem Lermoosertunnel und vor dem Grenztunnel Vils/Füssen meldete der ARBÖ-Informationsdienst, Richtung Deutschland, mehrere Kilometer Stau und Blockabfertigung. Auch auf der B186, Ötztalbundesstraße ging in beiden Richtungen nichts mehr. Im gesamten Verlauf war Schritttempo angesagt. Die B169, Zillertalbundesstraße war talauswärts ebenso im gesamten Verlauf überlastet. Auf der B178, Lofererbundesstraße kam man auf Höhe des Steinbergpasses nicht mehr weiter, meldete der ARBÖ-Informationsdienst. Die B311, Pinzgauerbundesstraße war Richtung Salzburg, bei Lofer, blockiert. Viele Autofahrer stauten sich das gesamte Kleine Deutsche Eck entlang.
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Erschwerend kommt das Wetter hinzu teilweise sind starke Schneefälle und schneeglatte Straßen schuld an Verzögerungen. "Durch das Wetter gleicht die Verkehrssituation im Westen Österreichs einem Chaos", berichtet Thomas Woitsch vom ARBÖ-Informationsdienst. Den Höhepunkt der Stauungen erwartet der ARBÖ-Informationsdienst für Mittag,

Unfälle durch schneeglatte Fahrbahn – Westautobahn blockiert

Wie der ARBÖ-Informationsdienst berichtet, kam es gegen 09:30 Uhr zu erheblichen Behinderungen auf der A1, Westautobahn. Gleich zwei Unfälle führten zu Stauungen. Richtung Wien, kam ein Tankwagen, bei Thalgau, ins Schleudern und drehte sich um die eigene Achse. Die Auswirkungen waren enorm. Binnen kürzester Zeit baute sich ein Rückstau von 3 Kilometern auf. Ein zweiter Unfall ereignete sich auf der Westautobahn, Richtung Deutschland. Bei Salzburg/Nord knallte ein Lkw in die Mittelleitschiene. Auch hier meldete der ARBÖ-Informationsdienst erhebliche Behinderungen.

Der Bremsweg wird bei einer schneeglatten Fahrbahn um ein Wesentliches verlängert. Abruptes Abbremsen hilft bei solchen Straßenverhältnissen in den meisten Fällen nichts, warnt der ARBÖ-Informationsdienst. "Die Geschwindigkeit sollte dem Straßenzustand angepasst werden. Der Abstand zum Vorderfahrzeug sollte erhöht werden", rät Thomas Woitsch abschließend.

Informationen zum aktuellen Verkehrsaufkommen, sowie Straßenzuständen erhalten Sie beim ARBÖ-Informationsdienst unter der Wiener Telefonnummer 89 12 17, im Internet unter www.verkehrsline.at oder im ORF-Teletext auf der Seite 431.

(Forts. mögl.)

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ-Informationsdienst/Thomas Woitsch
Tel.: (++43-1) 89121-7
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