Bures: Schüssel muss nun Verantwortungsbewusstsein vor parteipolitisches Taktieren stellen

Verdacht liegt nahe, dass Schüssel seine Taktiererei fortsetzt

Wien (SK) "Es wäre höchste Zeit, dass Bundeskanzler Schüssel sich 74 Tage nach der Nationalratswahl nach endlosem Taktieren und Sondieren definitiv für konkrete Regierungsverhandlungen entscheidet", stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Donnerstag fest. Seine jüngsten Äußerungen, wonach er ohnehin schon seit dem 25. November Regierungsverhandlungen führe, ließen allerdings befürchten, "dass Schüssel seine rein parteipolitisch motivierte Taktiererei zu Lasten des Landes fortzusetzen gedenkt", so Bures gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Es scheine auch so zu sein, "dass Schüssel den Mut zu einer großen stabilen Reformkoalition nicht aufbringt". ****

Österreich brauche angesichts der Irak-Krise und angesichts vieler Probleme, wie der höchsten Arbeitslosigkeit seit 1955, endlich eine stabile Regierung. Schüssel sei gefordert, jetzt mehr Verantwortungsbewusstsein für das Land an den Tag zu legen, als er das zuletzt getan hat, so Bures. Denn der Unmut der Bevölkerung über "das von Schüssel inszenierte parteitaktische Polittheater" werde zu Recht täglich größer.

Bures hofft außerdem, dass sich die Grünen nicht "als billige Mehrheitsbeschaffer für die ÖVP und deren verfehlte Politik hergeben". (Schluss) ml

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