Scheuch analysiert geplante EU-Agrarreform

Freiheitliche Bauernschaft fordert zusätzliche Maßnahmen

Wien, 2003-02-06 (fpd) - Die Freiheitliche Bauernschaft analysierte Mittwoch Abend in einer Bundesvorstandssitzung in Salzburg die von EU-Kommissär Franz Fischler geplante Agrarreform. "Einiges erreicht, aber noch viel zu tun!", so lautete die erste Stellungsnahme von FPÖ Agrarsprecher, Kärntens Landwirtschaftskammer-Vizepräsident DI, NAbg. Uwe Scheuch. ****

Bei der Basisförderung unabhängig von der Produktion handle es sich um eine langjährige freiheitliche Forderung. Scheuch kritisierte jedoch die geplante Kürzung der Förderung durch die dynamische Modulation und lehnt die Kürzung auf 5.000 Euro entschieden ab. "Die klein- und mittelstrukturierten Agrarbetriebe unseres Landes können auf keinen Euro verzichten", forderte Scheuch, daß die bäuerlichen Familienbetriebe zu erhalten seien.

Nach Ansicht der Freiheitlichen Bauernschaft müsse die Grenze für eine Förderungskürzung "um ein vielfaches höher liegen." Der Kärntner Nationalratsabgeordnete spricht sich hierbei deutlich für eine Deckelung nach oben aus. Fischler müsse "seine Justierschrauben nach unten lockern und dafür oben nachdrehen!", warnte Scheuch davor, daß Österreich seine Bauern verliere. "Stattdessen haben wir dann Großbetriebe und Agrarfabriken." Besonders die geplante EU-Osterweiterung würde dies noch verstärken.

Begrüßenswert ist für Scheuch und die Freiheitliche Bauernschaft die Einführung von EU-weiten einheitlichen Umwelt- und Tierschutzstandards. "Die Freiheitlichen werden aber hier ganz genau darauf achten, dass die Angleichung nach oben erfolgt, und nicht nach unten!", so Scheuch abschließend.

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