Motz: Verkehrsverbund Ost-Region: Tariferhöhungen statt Attraktivitätssteigerung

Pendler sind Leidtragende einer fehlgeleiteten Verkehrspolitik

St. Pölten (SPI) - Vor wenigen Tagen wurden die Tarife innerhalb des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR) um bis zu 8,4 Prozent angehoben. Davon betroffen sind rund 200.000 Pendler in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. "Die Arbeitswege für Tausende Weinviertler Pendler wurden damit erneut teurer - obwohl keine Verbesserung des Wagenmaterials und keine Attraktivierung der Fahrpläne erfolgte. Die Pendler müssen nach wie vor teilweise in Garnituren aus den sechziger Jahren unterwegs sein, wenn diese nicht auf Grund technischer Gebrechen gleich auf der Strecke liegen bleiben. Fehlender zeitgemäßer Komfort wird durch mangelnde Pünktlichkeit ergänzt", kritisiert der Weinviertler SP LAbg. Mag. Wolfgang Motz.****

Die Fahrgäste sind oft wie Sardinen zusammengepfercht, weil die Züge mit weniger Waggons geführt werden und darüber hinaus Heizungen praktisch nicht funktionieren. Dass damit keine Anreize geschaffen werden, vom eigenen Auto auf öffentliche Nahverkehrsmittel umzusteigen, ist klar. "Die jüngste Verteuerung muss jedenfalls kurzfristig zu einer Verbesserung des Service, zu mehr Pünktlichkeit, zu einer Ausweitung des Fahrplanangebots und zu dringend notwendigen Modernisierungen beim eingesetzten Wagenmaterial führen. Die Pendler sind die treuesten Kunden der Bahn und sind auf die öffentlichen Verkehrsmittel für ihren täglichen Berufsweg angewiesen. Das ständige Drehen an der Preisschraube muss ein Ende haben. Nun müssen konkrete Verbesserungen für die Hunderttausenden Fahrgäste geschaffen werden, um auch den vielen Pendlern, die mit dem eigenen Auto zu ihrem Arbeitsplatz fahren, den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel attraktiver zu machen", so Motz.
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