ÖAMTC: Gesetzliche Notfalls-Maßnahme Ungarns im Schneechaos

Großteils keine Einreise-Möglichkeit ohne Schneeketten

Wien (ÖAMTC-Presse) - "Außergewöhnliche Straßenverhältnisse erfordern außergewöhnliche Maßnahmen", kommentiert ÖAMTC-Juristin Ursula Zelenka den Umstand, dass heute am Grenzübergang Nickelsdorf Autofahrer ohne mitgeführten Ketten nicht die Grenze passieren dürfen. Wegen der tiefwinterlichen Straßenverhältnisse mit 40 und vielerorts noch mehr Zentimetern Schnee wurde aus Sicherheitsgründen zu dieser drastischen Maßnahme gegriffen. Im Laufe des Vormittags haben auch die Grenzübergänge Pamhagen, Heiligenkreuz, Eberau und Rechnitz nachgezogen.

Die Situation im Plattensee-Gebiet und im Raum Budapest wird nach 48 Stunden Dauerschneefall durch anhaltenden starken Wind noch verschärft. In etlichen Regionen sind wegen des starken Schneefalls und der Schneeverwehungen Kinder mit schulfreien Tagen überrascht worden.

Bereits seit eineinhalb Jahren gibt es in Ungarn eine gesetzliche Regelung, die im Falle außergewöhnlicher Witterungsverhältnisse oder Naturereignisse die Erlaubnis zur Einreise von bestimmten Voraussetzungen abhängig macht. "Daher ist es bei einem derart massiven Winter-Einbruch möglich, die Einreise nur unter Mitnahme von Schneeketten zu gestatten. Diese Maßnahme dient der Sicherheit der Kraftfahrer, weil in manchen Gebieten Ungarns kein Weiterkommen ohne Ketten möglich ist", erläutert die Club-Juristin. Der ÖAMTC appelliert daher bei Reisen nach Ostungarn von einer Anreise mit dem Auto Abstand zu nehmen.

Topaktuelle Infos finden sich auf der Homepage des Clubs unter http://www.oeamtc.at/verkehr/.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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