SCHWEITZER: Grüne haben Rückgratlosigkeit zum Programm erhoben

Van der Bellen wittert seine letzte Chance auf einen Ministerposten

Wien, 2003-02-06 (fpd) - "Die Grünen haben die Rückgratlosigkeit zum Programm erhoben." Mit diesen Worten kommentierte FPÖ-Klubobmann Mag. Karl Schweitzer den gestrigen Beschluß der grünen Bundesparteileitung, mit der ÖVP in Koalitionsverhandlungen zu treten. ****

Man dürfe nun gespannt zuschauen, wie sich die Grünen sich in den nächsten Wochen sukzessive von ihren im Wahlkampf erhobenen Forderungen verabschieden würden. Schweitzer nannte hier die Abschaffung der Studiengebühren, die Freigabe von Drogen, die Homosexuellenehe, die Ablehnung des Ankaufs von Abfangjägern, die Öffnung der Gemeindebauten für Ausländer, die Abschaffung der verpflichtenden Deutschkurse für Zuwanderer und die bedenkenlose Öffnung der Grenzen. Weiters erinnerte der freiheitliche Klubobmann auch an die massiven persönlichen Angriffe der Grünen auf prominente ÖVP-Politiker wie Andreas Khol oder Ernst Strasser.

Es sei kaum zu erwarten, daß die ÖVP die grünen Forderungen in ein gemeinsames Regierungsprogramm hineinschreiben werde, meinte Schweitzer. Aber Van der Bellen wittere nun seine letzte Chance, endlich doch noch Minister werden zu können. Dafür opfere er bedenkenlos alle Standpunkte seiner Partei. "Die grüne Basis wird sich sicher sehr freuen, wenn sie ihren Obmann irgendwann in einem bunten Wochenmagazin fotogen vor einem Abfangjäger posieren sehen darf." (Schluß)

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