Mehr Sicherheit für Wohngebiete und Verkehrswege

Genehmigung der Landesregierung für zwei Projekte der Wildbach- und Lawinenverbauung

Bregenz (VLK) - Auf Antrag von Landesstatthalter Hubert
Gorbach hat die Vorarlberger Landesregierung kürzlich zwei
Projekte der Wildbach- und Lawinenverbauung in Lech und Bartholomäberg genehmigt. Die Gesamtkosten für diese
Baumaßnahmen sind mit 6,22 Millionen Euro veranschlagt.
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"In unserem gebirgigen Land arbeitet die Wildbach- und Lawinenverbauung mit großem Engagement für den Schutz der Bevölkerung gegen die Gewalten der Natur. Durch technische
und biologische Baumaßnahmen werden Siedlungsräume und Verkehrswege gegen Lawinen, Steinschlag oder Vermurungen
gesichert", betont Gorbach.

Ein Projekt betrifft die Flühen- und Wannenkopflawine in
Lech, die am Steilabfall des Rüfikopfmassivs liegen und
eine Bedrohung für den Ortsteil Anger darstellen. Aus den vergangenen Jahrzehnten sind wiederholt Schäden an
Gebäuden, Wegen und Landwirtschafts- bzw. Waldflächen
dokumentiert und auch im Gefahrenzonenplan der Gemeinde festgehalten. Gorbach: "Nun soll durch die Errichtung einer permanenten Stützverbauung die Gefahr von Lawinenabgängen
bis in den besiedelten Bereich minimiert werden."

In Bartholomäberg-Gantschier sind Baumaßnahmen beim Bothatöbele vorgesehen. Dort hat es in der Vergangenheit Vermurungen und Überflutungen gegeben, weil das Gerinne zu
klein ist und ein Ablagerungsplatz für das stark verwitterungsfähige Gesteinsmaterial aus dem Einzugsgebiet
fehlt. Deshalb ist es notwendig, Geschiebeauffangraum zu
schaffen und den Abfluss zu verbessern. Weiters werden
Schutznetze zur Sicherung des Siedlungsraumes errichtet.
(gw,nvl)

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