Wiener Grüne fordern weitere Nutzung der Viennabike Ständer als Radabstellanlagen

Vassilakou: Akuter Mangel an Radabstellanlagen und Kosteneffizienz erfordern pragmatische Lösung!

Wien (Grüne) - Im Streit um die Viennabike-Standplätze zwischen dem Verein Viennabike und der Stadt Wien fordern die Wiener Grünen nun eine pragmatische Lösung: Viele der Terminals sollen als einfache Radabstellanlagen weiter verwendet werden. "Die Nutzung der Viennabike-Terminals muss im Sinne der Stadt sein", so die Grüne Stadträtin Maria Vassilakou, "leidet Wien ja ohnehin unter einem Mangel an Fahrradständern." Vassilakou: "Anstatt jetzt alle Viennabike Terminals abzubauen, um dann eventuell neue wieder zu installieren, wäre eine adaptierte Nutzung als Radabstellanlage sinnvoll."

Die Erweiterung der Abstellanlagen vor allem an Knotenpunkten des öffentlichen Verkehrs und anderen wichtigen Quell- und Zielpunkten (Schulen, Universitäten, Geschäftsstraßen, Bürozentren und Freizeiteinrichtungen) ist auch Teil des Radverkehrskonzepts der Stadt Wien. Laut diesem Konzept werden die Kosten für weitere Abstellanlagen für die nächsten Jahre auf rund 360.000 Euro geschätzt. Die Übernahme vieler Viennabike-Terminals wäre eine vergleichsweise kosteneffiziente Lösung in den betroffenen Bezirken. Zudem sind die Standorte kommissioniert worden, sodass man sich die aufwendigen Verfahren vor einer neuerlichen Errichtung ersparen könnte.

"Die Übernahme vieler Viennabike-Terminals würde einerseits vielen RadfahrerInnen helfen, und wäre andererseits auch im Sinne der Kosteneffizienz eine gute Lösung", meint Vassilakou. Die Kosten einer Demontage aller Viennabike-Terminals werden auf 35.000 EUR geschätzt. Der Verein Viennabike hat die Terminals angeschafft und die Errichtung gezahlt. Vassilakou: "Bei einer fairen Ablöse könnte sich die Stadt sicher mit dem Verein Viennabike einigen."

Vassilakou abschließend: "Die im vergangenen Jahr noch häufig zweckentfremdete Nutzung der Viennabike-Terminals als einfache Radabstellanlagen hat gezeigt, wie hoch der Bedarf an Absperrmöglichkeiten ist. Diese pragmatische Lösung dient vor allem um die radverkehrspolitischen Ziele der Stadt, nämlich 8% am modal split im Jahr 2010, zu erreichen."

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