FP-Herzog: Kollektivvertragsregelungen für Hausbesorger Gebot der Stunde!

Nach der Abschaffung des Hausbesorgergesetzes ist die Stadt Wien gefordert.

Wien, 05-02-2003 (fpd) - Die Stadt Wien und im speziellen Fall Wiens Wohnbaustadtrat Werner Faymann sind nunmehr gefordert - nach der Abschaffung des veralteten Hausbesorgergesetzes im Jahre 2000 -Kollektivvertragsregelungen zu erarbeiten, um für zukünftige Hausbesorger eine arbeitsrechtliche Vereinbarung zu schaffen, forderte heute der Wohnbausprecher der Wiener Freiheitlichen, Stadtrat Johann Herzog.

Auf Grund neuer gesetzlicher Normen ist es mittlerweile möglich geworden, daß Arbeitszeitregelungen entsprechend des Arbeitsaufwandes der Hausbesorger, wie etwa Nachtarbeit bei Schneefall etc., festgesetzt werden können, so FP-Stadtrat Johann Herzog.

Für die Hausbesorger sei die Etablierung eines modernen Dienstverhältnisses dringend notwendig. Die Novellierung des Gesetzes sei sowohl eine mieter- wie auch
hausbesorgerfreundliche Aktion gewesen. Die Gemeinde Wien habe allerdings ihre Hände über zwei Jahre lang untätig in den Schoß gelegt. Wohnbaustadtrat Werner Faymann sei säumig gewesen, als er es unterließ - als größter Hausherr Österreichs, gemeinsam mit den Gemeinnützigen - diesen rechtsfreien Umstand für neueinzustellende Hausbesorger zu beenden. Stattdessen habe er die Schuld stets bei anderen gesucht, als selbstständig tätig zu werden, so Herzog.

Abschließend stellte Stadtrat Herzog die Vermutung in den Raum, daß Wohnbaustadtrat Faymann über die Abschaffung des Hausbesorgergesetzes offenbar gar nicht mehr gänzlich unglücklich ist. Schließlich, so Herzog, spart das der Gemeinde Wien eine ganze Menge Geld und außerdem wurde durch diese Maßnahme der Einfluß der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, Persönlicher Dienst (HGPD) entscheidend zurückgedrängt. (schluß) jen

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