ÖAAB GAJDOSIK FORDERT BEIBEHALTUNG DER LADENÖFFNUNGZEITEN!

(Wien, 5.2.2003) Der Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer und Fraktionsobmann der Fraktion "ÖAAB-Christliche Gewerkschafter" Alfred GAJDOSIK sprach sich heute für eine Beibehaltung der derzeit gültigen Ladenöffnungszeiten aus. "Eine weitere Liberalisierung wird wenig positives bewirken. Der Handel wird keinen Euro mehr Umsatz machen. Mögliche Impulse für mehr Beschäftigung werden ebenfalls ausbleiben", hielt er dazu fest.****

Fraktionsobmann der Fraktion "ÖAAB-Christliche Gewerkschafter" erinnerte auch an die bereits bestehenden Ausnahmeregelungen in den Tourismusgebieten. "Fest steht, dass die vorhandenen Bestimmungen in manchen Regionen von den Geschäftstreibenden nicht einmal in Anspruch genommen werden. Bevor nun also der Handel eine weitere Flexibilisierung fordert, sollte er die derzeitigen Möglichkeiten voll ausnützen", forderte GAJDOSIK.

Der Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer wies auch auf die Situation von berufstätigen Müttern hin. Seiner Auffassung nach würde sich deren Situation durch eine Liberalisierung mit Sicherheit verschlechtern. "Die Politik und die Interessenvertretungen reden andauernd von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Mit einer Ausweitung der Öffnungszeiten wird aber genau das Gegenteil bewirkt werden", so GAJDOSIK.

Abschließend forderte der Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer die verantwortliche SP-Alleinregierung dazu auf mehr für die Beschäftigung in dieser Stadt zu tun. "Wir brauchen einfach mehr Betriebe die bereit sind hier in Wien zu investieren. Nur dadurch werden die notwendigen Arbeitsplätze entstehen. Mit einer Ausweitung der Ladenöffnungszeiten alleine wird nichts erreicht werden", schloss GAJDOSIK. (SCHLUSS)

Rückfragen & Kontakt:

ÖAAB-Landesgruppe Wien
Tel.: (01) 40143/230
www.oeaab.at/wien

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPR0002