Kabas: Diskussion über Grenzwertfestschreibung für Mobilfunksendeanlagen vorantreiben!

Wien weiterhin säumig, Herausforderung für kommende Bundesregierung

Wien, 2002-02-05 (fpd) - Angesichts der Begehrlichkeit der Mobilfunkbetreiber nach einer kontinuerlichen Ausweitung der Sendeleistung für Handymasten sprach sich heute der Obmann der Wiener Freiheitlichen, Mag. Hilmar Kabas, dafür aus, Grenzwerte über den Verordnungs- und Gesetzesweg so festzuschreiben, daß eine gesundheitliche Gefährdung ausgeschlossen wird. ****

Es gäbe ernstzunehmende Untersuchungsergebnisse, wonach schon der momentane Maximalwert in Wien von 10 mw pro Quadratmeter, der von Stadtrat Faymann für den Gemeindebaubereich vorgegeben wurde, halbiert werden könne. Immerhin gäbe es innerhalb der Bevölkerung größer werdende Sorgen um die mögliche Gesundheitsgefährdung durch Sendeanlagen. Parallel dazu warnen namhafte Experten vor den möglichen Gefahren der Strahlenbelastung. "Es muß daher ein Weg gefunden werden, die Mobiltelefonie als Teil unseres modernen Lebens nicht in Frage zu stellen, aber auf der anderen Seiten die Belastung so gering wie möglich zu halten", so Kabas.

Bis auf eine ominöse Vereinbarung hinsichtlich der Wiener Gemeindebauten zwischen Faymann und den Mobilfunkbetreibern in Wien, die zudem nicht einmal kontrolliert werde, lasse die Bundeshauptstadt jegliche Impulse in dieser wichtigen Diskussion vermissen, so Kabas, der in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit von Genehmigungsverfahren für die Anbringung neuer Masten in der Wiener Bauordnung einforderte.

Für die neue Bundesregierung sei es daher eine Herausforderung, vor allem auch in Hinblick auf neue Technologien, taugliche und akzeptable Ergebnisse in der Grenzwertediskussion für das Bundesgebiet zu erreichen und festzuschreiben, so Kabas. (Schluß) HV

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