NÖGKK-Hutter: "Rekordarbeitslosigkeit kostet uns Millionen!"

Wien (OTS) - Die dramatische finanzielle Situation der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse wird durch die derzeitige Rekordarbeitslosigkeit noch zusätzlich verschärft. Dazu der Obmann, Gerhard Hutter: "Da die Krankenversicherungsbeiträge für Arbeitslose per Gesetz pauschaliert und auf dem Wert von 2001 eingefroren sind, fehlen uns jährlich 8,3 Mio. Euro. Und das bei einem Defizit von 110 Mio. Euro!"

Weitere negative Auswirkungen der Arbeitslosigkeit lassen sich zwar nicht auf den Euro genau berechnen, verschlechtern das Ergebnis aber zusätzlich, weil der Großteil des Einnahmensektors konjunkturabhängig ist (Lohn- und Gehaltsniveau, Versichertenstruktur). Im Klartext: Der Löwenanteil der Einnahmen wird von den Beiträgen bestimmt. Derzeit sinkt die Zahl der Erwerbstätigen - das bedeutet für die NÖGKK geringere Einnahmen. In diesem Zusammenhang fürchtet Hutter auch, dass die geplante Anhebung des Frühpensionsalters die Situation am Arbeitsmarkt zusätzlich verschärfen wird. "Die Kosten werden sich dann zu einem Teil von der Frühpension hin zu Arbeitslosigkeit und Krankenstand verschieben", fürchtet Hutter.

Rückfragen & Kontakt:

Nö.Gebietskrankenkasse
Dr. Elisabeth Heinz
Tel.: 02742 899 - 5122

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGK0001