Gunzer: Bundeswirtschaftskammer läßt Kärnten im Stich

Unverständliches Ja von Leitl zu Doppelmaut - Kärnten darf nicht benachteiligt sein

Klagenfurt.- 05-02-03.- "Die Bundeswirtschaftskammer mit Präsident Christof Leitl läßt die Kärntner Wirtschaft im Stich. Es ist unverständlich, dass Leitl der neu geplanten Maut für Lkw auf der Tauernautobahn zugestimmt hat, ohne dass für die Kärntner Unternehmen, die damit zusätzlich zur Tunnelmaut eine doppelte Belastung hinnehmen müssen", ärgert sich der Vizepräsident der Kärntner Wirtschaftskammer und Fraktionsprecher der Freiheitlichen Unternehmer Albert Gunzer.

Er fordert Leitl und Wirtschaftsminister Bartenstein auf, diese Benachteiligung der Kärntner Unternehmen zu kompensieren. Das sei nur auf Bundesebene möglich. "Ohne eine Ersatzlösung erleiden vor allem exportorientierte Kärntner Industriebetriebe einen Wettbewerbs-nachteil, der nicht zu verkraften ist." Gunzer beziffert diesen mit drei bis 10 Millionen Euro pro Jahr je nach Größe des Betriebes.

Angesichts der schwierigen Marktlage könne man solche zusätzlichen Belastungen irgendwo in der Kostenrechnung unterbringen. Gunzer argumentiert abschließend: "Es kann doch nicht das Ziel Österreichs und der EU sein, durch solche Mautsysteme die großen europäischen Zentralräume weiter zu stärken und die Regionen zu schwächen. Wenn das die Wirtschaftspolitik der hauptverantwortlichen ÖVP ist, dann Gute Nacht!"

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