Winterauer: Pühringer soll Schüssel von "Diktatverhandlungen" abbringen!

Oberösterreichs ÖVP-Chef war schon einmal Wegbereiter für Schwarz-Blau=

"Wenn Landeshauptmann Pühringer jetzt seine Liebe zu Schwarz-Rot verkündet oder auch Schwarz-Grün einiges abgewinnen kann, muss man ihn daran erinnern, dass er schon einmal Wegbereiter für eine schwarz-blaue Regierung gewesen ist und dort auch im Koalitionskomitee die ganze Zeit alle Belastungen brav mitgetragen hat", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer Reinhard Winterauer zur jüngsten öffentlichen Ansage von ÖVP-Chef Pühringer im schwarzen Regierungspoker fest.
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"Wenn Pühringer wirklich für Schwarz-Rot ist, wie er uns immer wieder über die Medien weismachen will, dann soll er endlich seinen Parteichef Schüssel so weit bringen, dass der zu ernsthaften Gesprächen mit der SPÖ bereit ist, die nicht in Diktatverhandlungen ausarten!", fordert Winterauer.

"Die ÖVP weiß zwar angeblich noch nicht, mit wem sie koalieren will, dafür hat sie aber schon einen Schuldigen dafür gefunden, wenn es mit Schwarz-Rot nichts wird", kommentiert Winterauer die ständigen Angriffe Pühringers ("Perverses Treiben!") auf die konsequente Haltung von SP-Landeschef Erich Haider in diesem Zusammenhang, von denen sich der LH bis heute nicht distanziert hat.

Wenn Pühringer jetzt erkläre, Zusammenarbeit heiße auch Kompromiss, dann solle er das zu allererst bei seinem Parteichef deponieren, hält Winterauer fest. Der wahre Verhinderer, Blockierer und Bremser sei eindeutig Schüssel, der vorweg erklärt hatte, wer mit ihm verhandeln wolle, dürfen keine Bedingungen stellen. Dabei sei es gerade die ÖVP gewesen, die bei früheren Koalitionsverhandlungen immer mit Bedingungen aufmarschiert sei, ob das jetzt 1990, 1995 oder 1999 gewesen sei, erinnert der SPÖ-Geschäftsführer.

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