Patentwesen sichert Österreichs Wettbewerbsfähigkeit - Übersiedelung Frühjahr 2003

Rödler: Standortwechsel im Interesse des Steuerzahlers, der Kunden und der Mitarbeiter - Verwaltungsreform als win-win-Modell

Wien (OTS) - "Ich habe es von Anfang an nicht verstanden, dass
eine Bundesdienststelle in der Wiener Innenstadt an der 'teuersten Geschäftsmeile' am Kohlmarkt untergebracht sein muss", erklärte heute der im April 2001 aus dem Rechnungshof an die beamtete Spitze des Verkehrs- und Innovationsministeriums berufene Generalsekretär Friedrich Rödler. "Umso weniger, als dieser im Jahr 1945 bezogene Standort in einem 1884 errichteten Gebäude im Laufe der Zeit trotz Zumietungen im Nachbargebäude aus allen Nähten platzte, und einen zeitgemäßen und effizienten Bürobetrieb nicht sicherstellen konnte." ***

Dieser Erkenntnis folgten die weiteren Schritte Zug um Zug:
Analyse des Einsparungspotentials, Grundsatzentscheidung der Übersiedlung, Anforderungsprofil an eine neue Unterbringung, Erhebung der Marktlage, Ermittlung und Bewertung der Alternativen.

Ende Dezember 2002 war es soweit: als Best- und Billigstbieter wurde das "BigBiz" an der "Dresdner Spange" in Wien-Brigittenau, einem der größten gewachsenen Bürogebiete von Wien, ausgewählt. Modernster Bürostandard, der auch den zahlreichen zusätzlichen Anforderungen des Österreichischen Patentamtes gerecht wird, flexible Raumgestaltung, beste Verkehrslage und bestehende oder geplante Nahversorgungseinrichtungen kennzeichnen diesen Standort. Anfang Mai 2003 soll die Übersiedlung abgeschlossen sein und das Patentamt seinen Betrieb ohne Unterbrechung weiterführen.

In Zahlen: die Mietkosten (ohne Ust.) für den bisherigen Standort von jährlich rd. 1,5 Mio. Euro können auf rd. 1,3 Mio. Euro am neuen Standort gesenkt werden. Durch den Auszug des Österreichischen Patentamtes kann nunmehr der Bund (Bundesimmobiliengesellschaft) das Objekt am Kohlmarkt im geschätzten Marktwert von rd. 25 Mio. Euro veräußern oder nach entsprechenden Maßnahmen zu einem wesentlich höheren, marktkonformen Zins vermieten.

"Von dieser Maßnahme profitieren alle, eine klassische win-win-Situation," so Rödler. Der Steuerzahler, weil der Bund als Eigentümer des Objektes Kohlmarkt nun über diesen Standort frei und wirtschaftlich disponieren kann, während das Patentamt selbst für die neue Unterkunft erheblich weniger Miete zahlen muss. Die Kosten des Standorttausches werden daher binnen kurzem durch die erzielten Einsparungen kompensiert sein. Die neue Unterbringung stellt einen modernen, zeitgemäßen und effizienten Bürobetrieb sicher, wovon Kunde und Mitarbeiter in gleicher Weise profitieren. "Und wenn der Akt laufen, und nicht der Bürger in den Gängen herumirren soll, dann trägt dieser Standortwechsel wesentlich zu unserem Ziel bei". (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Elke Nebenführ
Abteilung CS 2 - Kommunikation
BM für Verkehr, Innovation und Technologie
elke.nebenfuehr@bmvit.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVM0001