Koralmbahn wird Attraktivität der Region enorm steigern

Aussprache von Minister Reichhold, LR Dörfler und HL-AG-Generaldirektor Moser mit Vertretern aus St. Kanzian

Klagenfurt (LPD) - Es sollte im Zusammenhang mit dem Koralmbahn-Projekt alles für den größtmöglichen Lärmschutz der Bevölkerung getan werden, sagte Verkehrsreferent Landesrat Gerhard Dörfler bei einer gemeinsamen Aussprache von Infrastrukturminister Mathias Reichhold und HL-AG-Generaldirektor Josef Moser gegenüber Vertretern der Bürgerinitiative von St. Kanzian auf Schloss Wasserhofen. Die besten Bedingungen für die Bevölkerung würden automatisch auch dem Tourismus zugute kommen, so Dörfler.

Moser sagte, dass es die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) Ende des Jahres geben werde. Alle Informationen würden den Bürgern zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der UVP würden alle Gutachten miteinbezogen werden. Auch Lärmhygieniker werden zu Wort kommen. Zielsetzung sei es, das Projekt bestmöglich im Interesse der Bevölkerung zu realisieren. Dies unterstrich auch Infrastrukturminister Mathias Reichhold, der die Vertreter der Bürgerinitiative und der Gemeinde St. Kanzian aufforderte, das Jammern einzustellen. Überzogene Forderungen seien fehl am Platz. Es werde für Kärnten gekämpft und es werde alles getan, was machbar sei.

Er habe die vorläuftige Trassenverordnung erlassen, um Grundstücksspekulationen zu vermeiden und das Projekt werde aus der Sicht des Lärmschutzes österreichweit vorbildhaft sein, plädierte Reichhold dafür, die große Chance der Koralmbahn für Kärnten zu sehen. Die Attraktivität der Region werde durch diese Hochleistungsbahn enorm gesteigert. Wie Moser sagte, bringe die Bahn eine Wertschöpfung zwischen 2 und 2,5 Milliarden Euro. Seitens der HL-AG wurde festgestellt, dass es große Aufschüttungen im Bereich der Gemeinde St. Kanzian und damit ganz wesentliche Lärmreduktionen geben werde.
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