Walch: Gusenbauer soll Prager Industrieminister Rusnok zur Räson bringen

SPÖ hat bereits bei Temelin 15 Jahre tatenlos zugesehen

Wien, 2003-02-04 (fpd) - "SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer könnte einmal seine guten Kontakte, die er während der Sanktionen zur Genüge unter Beweis gestellt hat, nun endlich sinnvoll für die Interessen Österreichs nutzen", forderte heute der Mühlviertler Nationalratsabgeordnete und FPÖ-Bundesobmann-Stellvertreter Max Walch angesichts der jüngsten Meldung der Prager Zeitung "Hospodarske noviny", wonach Tschechiens Industrieminister Jiri Rusnok sich klar für den Bau eines weiteren Atomkraftwerkes und die Weiternutzung von Atomenergie ausspreche. ****

Gusenbauer sollte seinen Prager Genossen umgehend zur Räson bringen -im Interesse der Sicherheit beider Länder. "Jetzt kann der SPÖ-Vorsitzende beweisen, ob seiner Fraktion wirklich ein atomfreies Europa ein Anliegen ist oder ob die SPÖ weiterhin nur alibimäßig in unserem Land den Bürgern nach dem Mund redet, während die SP-Abgeordneten im fernen Brüssel die Interessen Österreichs bei den Abstimmungen verraten."

Die SPÖ habe bereits bei Temelin 15 Jahre tatenlos zugesehen. Jetzt sei es an der Zeit, so Walch, "daß Gusenbauer seine angeblich engen Kontakte sinnvoll nutzt und seinen tschechischen Fraktionskollegen rechtzeitig zur Räson bringt". Denn weiteres Ziel müsse ein atomfreies Europa sein. (Schluß)

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