DOLINSCHEK: Kein weiteres Drehen an der ASVG-Schraube!

Vorstellungen Fasslabends würden nur gutverdienende Personen im ASVG-Bereich begünstigen

Wien, 2003-02-04 (fpd) - FPÖ-Sozialsprecher Sigisbert Dolinschek warnte heute davor, daß die Vorstellungen von ÖAAB-Obmann Fasslabend zum Thema Pensionsantrittsalter und Pensionskonto nur die gutverdienenden Personen im ASVG-Bereich begünstigen würden. ****

Eine Wahlmöglichkeit sei zwar grundsätzlich in Ordnung, erklärte Dolinschek, nur müsse das Umlagesystem weiter beibehalten und die notwendige Harmonisierung der gesamten Pensionssysteme durchgeführt werden. Es sei auch ein Widerspruch, wenn Fasslabend sage, daß Eingriffe in bestehende Pensionen nicht in Frage kämen. "Gleiches Recht für alle", sagte Dolinschek und forderte eine rasche Harmonisierung, um Gerechtigkeit bei den Pensionen zu erreichen. Es würde niemand verstehen, wenn man sage, daß in bestehende Pensionen nicht eingegriffen werde, aber an der ASVG-Schraube ständig gedreht werde,

Der freiheitliche Sozialsprecher sprach sich auch dafür aus, daß Arbeitnehmer mit schweren Belastungen sowie mit Nachtdiensten eine höhere Bewertung erhalten sollten, daß also etwa ein Jahr mit 1,3 Jahren bewertet werde. Dies solle auch für den öffentlichen Dienst gelten, wie etwa für die Exekutive. Versicherte sollten den Zeitpunkt auswählen können, wann sie in Pension gingen. Auch die Möglichkeit eines Zuverdiensts zur Aufstockung des Pensionskontos forderte Dolinschek ein. "Eine große Pensionsreform hat nur dann Sinn, wenn sie sozial ausgewogen ist." (Schluß)

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