Strutz fordert Rechtssicherheit für Objektivierung im Krankenanstaltenbereich

Auch ländliches Schulwesen noch ohne Berufungsmöglichkeit

Klagenfurt (OTS) - Während übergangene Bewerber bei Objektivierungsverfahren im Landesdienst die Möglichkeit eines Einspruches und damit Rechtssicherheit genießen, gilt das für den gesamten Krankenanstaltenbereich und das ländliche Schulwesen noch nicht. Darauf machte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Dr. Martin Strutz aufmerksam und kündigte einen Antrag der FPÖ auf Harmonisierung aller Objektivierungsvorgänge im Öffentlichen Bereich in Kärnten an.

Insbesondere im Gesundheitsbereich haben sich in den vergangenen Monaten Fälle ereignet, bei denen bestqualifizierte Bewerber übergangen wurden. Diese hatten jedoch im Gegensatz zu Bewerbern im allgemeinen Landesdienst keine Möglichkeit auf Einspruch im Verfahren. Deshalb fordert Strutz, dass der gesamte Bereich der Stellenbewerbungen und der Objektivierungen im Bereich der öffentlichen Krankenanstalten, für die LHStv. Peter Ambrozy zuständig ist, dem Niveau der Objektivierung im Bereich der Verwaltung angepasst wird. Auch die Personen im Gesundheitsbereich haben ein Recht, wenn sie sich übergangen fühlen, den Unabhängigen Verwaltungssenat anzurufen.

Das gleiche gilt für das ländliche Schulwesen, für das ÖVP-Obmann LR Wurmitzer zuständig ist. Offenbar wollen sowohl SPÖ als auch ÖVP ihren Einfluss bei Personalentscheidungen nicht vollkommen aus der Hand geben und enthalten den Bewerbern Einspruchsmöglichkeiten vor. Die FPÖ will dies durch einen Antrag im Landtag ändern, sagte Strutz heute.

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