Besuch des Erzbischofs von Basra, Jibrael Kassab, beim Bundespräsidenten

Wien (OTS) - Der katholische Erzbischof von Basra, Jibrael Kassab, brachte bei seinem Gespräch mit Bundespräsident Dr. Klestil seine tiefe Dankbarkeit für die von österreichischer Seite für die notleidende Bevölkerung des Irak gewährte humanitäre Unterstützung zum Ausdruck. Der Erzbischof äußerte seine Hoffnung auf eine friedliche Lösung der Irak-Krise und verwies auch auf die seit zwölf Jahren bestehenden Sanktionen, deren Auswirkungen vor allem unschuldige Menschen träfen. Er begrüßte alle Bemühungen, einschließlich jener Österreichs, zu einer friedlichen Lösung der Krise beizutragen.

Der Bundespräsident unterstrich die traditionell ausgezeichneten Beziehungen Österreichs zur arabischen Welt sowie auch die Bedeutung der Ökumene und des interreligiösen Dialogs, für den er sich in besonderem Maße engagiere. Österreich als Mitglied der Vereinten Nationen füge sich selbstverständlich deren Beschlüssen. Für Sicherheit in der Welt könne nur im Rahmen der Vereinten Nationen gesorgt werden - wie der Bundespräsident auch vor wenigen Tagen vor der Parlamentarischen Versammlung des Europarates betont hat. Festzuhalten sei, dass sich Österreich an allfälligen militärischen Aktionen gegen den Irak nicht beteiligen werde und jedwede Friedensinitiative unterstütze.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Präsidentschaftskanzlei
Presse und Informationsdienst
Tel.: (++43-1) 53422 230

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BPK0001