"Netzwerk Kunststoff - erfolgreiche Kooperation mit Slowenien"

LHStv. Pfeifenberger setzt auf grenzüberschreitende Kunststoffregion

Klagenfurt (LPD) - Aufgrund der Struktur der Klein- und Mittelbetriebe in der Kärntner Kunststoffbranche sei eine Erweiterung der betrieblichen Zusammenarbeit mit slowenischen Partnerbetrieben von hoher Bedeutung, sagte heute Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger im Rahmen der Pressekonferenz "Netzwerk Kunststoff -erfolgreiche Kooperation mit Slowenien". Die Schaffung einer überregionalen Wertschöpfungskette im Bereich Kunststoff und einer grenzüberschreitenden Kunststoffregion soll dabei in Zukunft zentrales Ziel sein, so Pfeifenberger weiters. Mit dem nun abgeschlossenen Projekt und dem ausführlichen Bericht über das Kooperationspotential slowenischer Kunststoffbetriebe in Form eines Weißbuches könne allen interessierten Kärntner Unternehmen aus der Kunststoffbranche ein wertvoller Wegweiser bei zukünftigen Kooperationsbemühungen zur Seite gestellt werden.

Die einzelnen Schritte in der Projektumsetzung waren laut dem Wirtschaftsreferenten die Analyse von Struktur und Potentialen im Kunststoffbereich in Slowenien, die Erfassung und Bewertung des Kooperationspotentials und die Erarbeitung einer Strategie mit dem Ziel der Umsetzung in den identifizierten Kooperationsfeldern.

Laut Franz Fugger, dem Geschäftsführer der Kärnten Technologie, zeigt die Befragung slowenischer Betriebe, dass ein hohes Interesse an Kooperationen mit Kärnten gegeben ist - vor allem in den Bereichen Marketing & Verkauf, aber auch in den Bereichen Entwicklung und Produktion. Auch die räumliche bzw. geographische Lage einiger Betriebe biete sich für Kooperationen an, so Fugger.

Die unterschiedlichen betrieblichen Strukturen und Kernkompetenzen bieten einige Ansatzpunkte für eine strategische und grenzübergreifende Zusammenarbeit vor allem in den Bereichen:
Werkzeug- und Formenbau, Material-, Werkstoff- und Verfahrenstechnik, Recycling; Marktbearbeitung, Aus- und Weiterbildung, Entwicklungs-und Prüfeinrichtungen wie auch Netzwerkmanagement und Information, führte dazu Markus Simschitz, Clusterverantwortlicher der Kärnten Technologie aus.

Langfristig gesehen, werde durch den vorliegenden Projektbericht die Chance auf eine grenzüberschreitende Kunststoffregion deutlich erhöht, meinte Pfeifenberger, für den aber auch die Ausdehnung zu einem trilateralen Wirtschaftsraum (mit Friaul-Julisch Venetien und Veneto) im Kunststoffbereich möglich ist.

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