ÖBB: Energiebilanz 2002 Utl: Geringerer Stromverbrauch bei gestiegener Beförderungsleistung

Die ÖBB haben im Jahr 2002 trotz gestiegener Beförderungsleistung ihren Stromverbrauch erneut gesenkt. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Bahn um 3,8 Prozent weniger Energie verbraucht. Mit dieser eingesparten Strommenge ließen sich 22.000 österreichische Haushalte ein Jahr lang versorgen. Der Rückgang des Energieverbrauchs ist auf ein umfassendes, unternehmensweites Sparprogramm zurückzuführen.****

Ressourcensparendes Fahren mit Wasserkraft
Die ÖBB haben im Jahr 2002 1.989 Gigawattstunden Bahnstrom verbraucht. Das sind um 3,8 Prozent weniger als noch im Jahr davor. Dem gegenüber steht eine gestiegene Transportleistung des ÖBB Güterverkehr auf rd. 88 Mio. Tonnen. Das bedeutet eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent. Der Rückgang des Energieverbrauchs basiert auf einem unternehmensweiten Maßnahmenpaket, einer Kombination aus Hightech-Lösungen und Teamarbeit.

Die Bahn fährt mit Wasserkraft
"Bahnstrom" wird die Antriebsenergie der Triebfahrzeuge der ÖBB genannt. Im Gegensatz zum öffentlichen 50 Hz-Netz hat Bahnstrom eine Nennfrequenz von 16,7 Hz.
Bei den großen Übertragungsstrecken des ÖBB-Stromnetzes steigert das die Effizienz und ermöglicht eine wirtschaftliche Betriebsführung.

Die ÖBB erzeugen in acht eigenen Wasserkraftwerken, verteilt auf die Bundesländer Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Kärnten, etwa ein Drittel ihres Bahnstrombedarfs selbst. Ein Viertel kommt aus Partner-Wasserkraftwerken und der verbleibende Rest wird aus dem öffentlichen 50 Hz-Netz bezogen und in 5 ÖBB-Umformerwerken in 16,7 Hz-Bahnstrom umgewandelt. Damit kann sich die Umweltbilanz der Bahnstromversorgung sehen lassen: 97% kommen aus Wasserkraft.

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