SP-Kaiser: "Kalter Putsch statt lebenslangem Lernen in Österreich"

Erwachsenenbildung in Kärnten wird dicht gemacht - Gehrer legt Rückwärtsgang im Bildungsbereich ein

Klagenfurt (SP-KTN) - Scharfe Proteste gegen die erneuerte Absichtserklärung von Bundesministerin Gehrer, die Bundesförderstelle für Erwachsenenbildung in Klagenfurt zu schließen, kam heute von der SP-Kärnten. "In einer Zeit, in der das lebensbegleitende Lernen und insbesondere die Erwachsenenbildung in der gesamten EU einen immer höheren Stellenwert erhält, ist die Schließung einer solchen anerkannten Einrichtung, der auch über eine aktuelle Studie Effizienz und Engagement bescheinigt wurden, absurd", so LAbg. Peter Kaiser Dienstagvormittag.

"Gehrer will mit einem kalten Putsch das Gesetz, das den Bund verpflichtet Förderstellen für Erwachsenenbildung einzurichten umgehen und die Einrichtungen heimlich still und leise austrocknen", kritisierte Kaiser und verwies darauf, dass VP und FP Kärnten einerseits als Bildungsland in der Öffentlichkeit feiern, andererseits durch die geplante Stilllegung der Bundesförderstelle für Erwachsenenbildung in Klagenfurt dem lebenslangen und dem lebensbegleitenden Lernen eine klare Absage erteilen.

Kaiser fordert, Wurmitzer auf mit positiv auf seine Parteikollegin einzuwirken, damit sie die Bundesförderstellen für Erwachsenenbildung auf Vordermann bringt und endlich erkennt, dass gut ausgebildete und sich weiterbildende Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer der Schlüssel gegen Arbeitslosigkeit und für den Wirtschaftsstandort Kärnten sind. "Ein weiterer SPÖ-Vorschlag wäre ein finanzieller Anreiz für Unternehmen, die den Arbeitnehmern Weiterbildung ermöglichen", so Kaiser, der im lebensbegleitenden Lernen eine existenzielles Grundbedürfnis der Kärntnerinnen und Kärntner sieht. (Schluss)

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