Austrian Research Centers (ARC): Gesellschafterversammlung bestellt einstimmig TU-Professor Dr. Erich GORNIK zum Mitglied der ARC-Geschäftsführung

Wien/Seibersdorf (OTS) - Der international angesehene, mehrfach ausgezeichnete Wissenschafter - er ist u.a. Wittgensteinpreisträger -und Professor für Festkörperelektronik an der Technischen Universität Wien wird in der ARC-Geschäftsführung gemeinsam mit Dr. Helmut Krünes die Geschäftsführung bilden.

Die Gesellschafterversammlung der Austrian Research Centers (ARC) hat heute Vormittag einstimmig Dr. Erich Gornik (58), o. Univ.-Professor für Festkörperelektronik an der Technischen Universität Wien und Leiter des Mikrostruktur-zentrums der TU-Wien zum Co-Geschäftsführer von Österreichs größtem außeruniversitären Forschungsunternehmen bestellt. Die Gesellschafterversammlung ist damit einer einstimmigen Empfehlung des ARC-Aufsichtsrates gefolgt. Gornik wird am 1. April 2003 seine Tätigkeit aufnehmen.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung war, wie DI Dr. Richard Schenz, Vorsitzender des ARC-Aufsichtsrates und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, nach der Bestellung erklärte, "Gorniks anerkannte und gesuchte Kompetenz als Wissenschafter auch weit über Österreichs Grenzen hinaus und seine internationale Verankerung, u.a. durch Tätigkeiten an renommierten Forschungsinstitutionen in Europa, Japan und in den USA".

Aus den insgesamt mehr als 70 Bewerbungen aus dem In- und Ausland für die Position des ARC-Co-Geschäftsführers kamen fünf sehr gut geeignete Kandidaten in die letzte Bewerbungsrunde. Zwei von ihnen haben nach vorzeitiger Veröffentlichung ihrer Namen ihre Bewerbung zurückgezogen.

Gornik: "Freue mich auf die Herausforderung, Österreichs wichtigste außeruniversitäre Forschungsinstitution mitzugestalten"

Gornik bezeichnete seine Bestellung zum Mitglied der ARC-Geschäftsführung als große Herausforderung, die es ihm ermögliche, seine umfangreichen nationalen und internationalen Forschungserfahrungen einzubringen. "Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Helmut Krünes die ARC weiter zu entwickeln und auch international zu einem führenden Player zu machen."

Hohe Wissenschaftskompetenz...

Seine berufliche Laufbahn begann der Elektrotechniker Gornik 1970 als Assistent am Institut für Physikalische Elektronik der TU Wien, wo er von 1978 bis 1979 auch als a.o. Professor für Physikalische Elektronik am Institut für Physikalische Elektronik tätig war. 1979 folgte er seiner Berufung als o. Univ.-Professor für Experimentalphysik an die Universität Innsbruck und war in dieser Funktion bis 1988 tätig. Seine Berufung als C4-Professor für Halbleiterpyhsik am Walter Schottky Institut der TU-München führte ihn bis 1993 nach Deutschland. Seit 1993 ist Gornik o. Univ.-Professor für Festkörperphysik an der TU-Wien und Leiter des Mikrostrukturzentrums der TU Wien.

...und internationale Verankerung

International machte sich Gornik durch den Ruf als Direktor des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart (1987), sowie durch zahlreiche Forschungsaufenthalte und Gastprofessuren einen Namen.

Er absolvierte u.a. in Japan Forschungsaufenthalte an der Universität Tokyo und am Rikken Institute auf Einladung der Japanese Society for Promotion of Science. Darüber hinaus war er als Gastprofessor an der Universität Osaka und der Nagoya University, Department of Electrical Engeneering, tätig.

In den USA absolvierte Gornik u.a. Forschungsaufenthalte bei den Bell Laboratorien in Holmdel und den AT & T Bell Laboratorien in Murray Hill. An der Universität von Santa Barbara, Department of Physics, war er als Gastprofessor tätig.

Eine Gastprofessur an der Universität Paris führte ihn beruflich auch nach Frankreich.

Zahlreiche Auszeichnungen und wissenschaftliche Publikationen

Gorniks Berufsweg begleiteten zahlreiche Auszeichnungen - u.a. Wittgensteinpreis der Österreichischen Bundesregierung und Erwin Schrödinger Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften -, er ist Autor einer Reihe international anerkannter Wissenschaftspublikationen und bekleidet verschieden wichtige Funktionen im Wissenschaftsbereich: u.a. war er Sprecher des Vorstands des Forschungsverbundes Berlin und Dekan der Naturwissenschaftlichen Klasse der Europäischen Akademie für Wissenschaft und Kunst. Derzeit ist er Vizepräsident des Europäischen Forums Alpbach und Präsident der Gesellschaft für Mikroelektronik.

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