SPÖ-Juznic: Wien hat von allen Millionenstädten Europas größten Anteil bei Benützern öffentlicher Verkehrsmittel

Ein Drittel aller zurückgelegten Wege werden mit "Öffis" absolviert - "Rundumschlag" von VP-Gerstl absurd

Wien (PW-K) - "In keiner anderen Millionenstadt in Europa steigen
so viele Fahrgäste vom Individual- auf dem öffentlichen Verkehr um wie in Wien. Die österreichische Bundeshauptstadt weist den höchsten Anteil der Benützer von öffentlichen Verkehrsmitteln auf. Für ein Drittel aller zurückgelegten Wege benützen die Wienerinnen und Wiener S-Bahn, U-Bahn, Tram oder Bus", erklärte Montag SPÖ-Gemeinderat Peter Juznic in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien zu der Kritik von ÖVP-Gemeinderat Gerstl an der Verkehrspolitik der Stadt, speziell der Wiener Linien. ****

Ursache für den ständig zunehmenden Umstieg auf die und den hohen Modal-Split-Anteil der Öffis sei das hervorragende Angebot der Wiener Linien und des VOR, setzte Juznic fort. Die Behauptungen von Gerstl, die Wiener Linien seien zu wenig attraktiv zum Umsteigen, entbehrten jeder sachlichen Grundlage, seien deshalb absurd und offensichtlich allein parteitaktisch motiviert. Die ständig durchgeführten Umfragen unter den Fahrgästen aber auch internationale Untersuchungen ergäben jedesmal ausgezeichnete Werte für die Verkehrspolitik der Stadt und speziell der Wiener Linien. Dabei werde auch dem Kundendienst großes Augenmerk gezollt, meinte der Mandatar. Juznic wies in diesem Zusammenhang auf die Linienaushänge sowohl in den Wagen als auf die zudem bei praktisch jeder Station angebrachten Fahrpläne und -fahrzeiten, die Lautsprecherdurchsagen sowie auf die in den U-Bahnstationen und bei wichtigen Straßenbahn- und Bushaltestellen installierten Zug- bzw. Busfolgetafeln hin. Auch seien die Fahrkartenautomaten der neuen Generation mit mehrsprachigen Bedienungsanleitungen versehen.

Nichts sei aber bekanntlich so gut, dass man es nicht noch weiter verbessern könnte. Genau darum seien Wiener SozialdemokratInnen als die für die Politik der Stadt verantwortliche politische Bewegung als auch die Wiener Linien ständig bemüht, führte Juznic weiter aus. Ein kleine, durchaus diskussionswürdige fremdsprachige Informations-Lücke im Zusammenhang mit der Wochenende-Betriebssperre bei der U-Bahnlinie U 2 zu einem Rundumschlag gegen die Wiener Linien zu benützen, sei allerdings von VP-Gerstl mehr als übertrieben. Er, Juznic, werde jedenfalls die Wiener Linien ersuchen, das Manko durch die Anbringung eines entsprechenden Info-Hinweises auch in der von den Gästen unserer Stadt am meisten angewandten Fremdsprache künftig zu vermeiden.(Schluss)

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