Berufs-WM 2003: Tirol stellt Fliesenleger

Der Tiroler Armin Scheiber vertritt Österreichs Fliesenleger bei der 37. Berufs-WM von 12. bis 16. Juni 2003 auf dem OLMA Messegelände in St. Gallen (Schweiz)

Wien (PWK072) - Im Rahmen der Technischen Tagung am Welser Messegelände hat Österreich am vergangenen Samstag seinen besten Fliesenleger-Nachwuchs gefunden. Der Sieger kommt aus Imst in Tirol, heißt Armin Scheiber und ist 22 Jahre jung. Mit liebevoller Detailarbeit und einer sauberen Vorgehensweise hat er die Jury in Wels überzeugt. Er hat sich damit das Privileg erkämpft, sich als bester österreichischer Fliesenleger mit internationalen Kollegen auf den Berufsweltmeisterschaften 2003 in St. Gallen zu messen.

Sieben Kandidaten kämpften vier Tage lang unter den Argusaugen der Bundesinnung der Hafner, Platten- und Fliesenleger und Keramiker um den Stockerlplatz und das Ticket nach St. Gallen. Die Kandidaten mussten ein Werkstück mit Wand- und Stufenverkleidung inklusive Rundkonsole und eingearbeiteter Österreich-Flagge als Symbol für die Teilnahme eines Fliesenlegers an der Internationalen Berufsweltmeisterschaften erstellen. Bei der Beurteilung der Jury wurde neben dem Gesamteindruck und der Verarbeitung auch auf die Präzision und Fertigkeit sowie Sauberkeit am Arbeitsplatz geachtet.

Das österreichische Fliesenlegergewerbe wird mit Armin Scheiber zum ersten Mal bei der Internationalen Berufsolympiade 2003 teilnehmen. "Die Freude ist groß, aber wir sind uns auch der Verpflichtungen bewusst. Denn wir wollen mit unserer Teilnahme an den internationalen Berufsweltmeisterschaften auch die bestmöglichen Chancen auf den Sieg haben," sagt Leopold Hallach, Bundesinnungsmeister der Hafner, Fliesenleger und Keramiker.

Armin Scheiber wird sich in der Schweiz mit den Besten der Welt messen müssen. Durch die zahlreichen Wettbewerbe der Bundesinnung der Hafner, Fliesenleger und Keramiker bestand aber die Chance, Wettbewerbserfahrungen zu sammeln und unter Zeitdruck und Beobachtung einwandfreie Arbeit zu leisten. Zusätzlich wird der Olympia-Starter professionell betreut. Unter der Schirmherrschaft der Innung, der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sowie der Betreuung des Österreichischen Fliesenverbandes werden alle Teilnehmer von einem eigenen Betreuerstab in Sachen fachliches Know How, Psychologie und Stressbewältigung begleitet.

Seit über 40 Jahren reisen leistungswillige und engagierte junge Fachkräfte aus bis zu 20 verschiedenen Berufssparten mit Hilfe der WKÖ zu den Berufsweltmeisterschaften in der ganzen Welt. Die Weltmeisterschaften finden alle zwei Jahre statt und verlangen eine fundierte Kompetenz und Erfahrung der jungen Teilnehmer. Bisher war Österreich sehr erfolgreich. Allein in den letzten zehn Jahren hat Österreich vier Nationensiege heimgefahren. "Für die Teilnehmer bei diesen Internationalen Meisterschaften stellt sich sowohl die Herausforderung in ihrem Beruf ihr Bestes zu geben, als auch als gesamtösterreichisches Team zu punkten und an die vorangegangenen Erfolge anzuschließen", erklärt Johann Markl, technischer Delegierter der Wirtschaftskammer Österreich. (BS)

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