VP-Gerstl: Wiener Linien haben für Fremde nichts übrig!

Wiederholt mehrsprachige Hinweistafeln für Touristen gefordert

Wien (VP-Klub): "Immer wenn die U2 wegen Bauarbeiten gesperrt ist, stehen Touristen uninformiert vor einem Rätsel, weil die Wiener Linien trotz unserer wiederholten Aufforderung noch keine zweisprachigen Informationstafeln über die Sperre der U-Bahnstationen angebracht haben.", kritisierte heute der Wiener VP-Verkehrssprecher Mag. Wolfgang Gerstl.****

Es zeige von einer Ignoranz der Wiener Linien, wenn man in einer Stadt, die noch dazu sich als Ost-West-Drehscheibe verstehe und als Sitz der UNO fungiere, auf eine mehrsprachige Information der Fahrgäste verzichtet. So dokumentiere man jedenfalls am Vorabend des EU-Erweiterung kaum seinen Anspruch ein mitteleuropäisches urbanes Zentrum zu sein. "Ich sehe keine Schwierigkeiten dabei, die Informationen zur Betriebsunterbrechung einfach mehrsprachig zu drucken und anzubringen", betonte Gerstl. Es könne sich aber in diesen Fall leider nicht nur um Gedankenlosigkeit der Wiener Linien handeln, sondern rein um verwaltungstechnische Trägheit, da die Volkspartei schon wiederholte Male auf dieses Manko aufmerksam gemacht hat. "Wir haben gehofft, die Wiener Linien würden diese kleine aber symbolträchtige Maßnahme endlich verinnerlichen, aber jetzt scheint klar, dass die Wiener Linien als Verkehrsdienstleister für weltstädtische Offenheit kein Verständnis haben", so der Wiener VP-Verkehrssprecher.

Diese "Mir-San-Mir-Haltung" bestätige sich leider nicht nur bei den Wiener Linen, sondern in der gesamten Stadtpolitik. Gerstl verwies darauf, dass die Qualität des Dienstleistungsangebotes der Wiener Linien unter dieser Haltung leide und daher eine Attraktivierung des Öffentlichen Verkehrs, die zu einem vermehrten Umstieg vom Auto auf die Öffis führen würde, noch in weiter Ferne liegt. "Der ressortverantwortliche Stadtrat Rieder als Eigentümervertreter soll daher eingreifen und wenigstens bei den fremdsprachigen Hinweistafeln den Wiener Linien jenen Standard verordnen, der in einer Weltstadt wie Wien eine Selbstverständlichkeit sein sollte", forderte Gerstl abschließend.(Schluss)

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