Scheuch: Höhere Holzpreise gefordert!

Sägeindustrie nützt ihre Monopolstellung für schlechte Holzpreise

Massive Kritik an der Preispolitik der Sägeindustrie kam heute Morgen vom Freiheitlichen Forstsprecher, NRAbg Dipl.-Ing. Uwe Scheuch. "Das Preisdiktat der wenigen Großsägewerke in unserem Land muss endlich ein Ende haben!", forderte Scheuch.

Der Winter sei die ideale Zeit, Holzschlägerungen und Durchforstungen vorzunehmen. Einerseits ist die Holzqualität zu diesem Zeitpunkt am besten, andererseits haben die Bauern jetzt die meiste Zeit, dieser Arbeit nach zu gehen. Durch die schlechten Holzpreise werden jedoch viele abgehalten die nötigen Holzentnahmen in ihren Wäldern durchzuführen. "Und dies schadet nicht nur der finanziellen Situation der Betriebe, sondern auch den heimischen Wäldern. Die verabsäumten Durchforstungen und Endnutzungen führen zu Destabilisierungen der Bestände und in weiterer Folge kann es zu massiven Schäden kommen!", erklärt Scheuch, der selbst Forstwirtschaft studiert hat.

Aus diesem Grund fordert Scheuch von der Säge- und Papierindustrie endlich faire Preise für die heimischen Betriebe. "Nur wenn es sich finanziell auszahlt werden die Bauern ihre Wälder nachhaltig bewirtschaften!", ist Scheuch überzeugt. Allein in Kärnten wachsen pro Jahr 3 Mio. Festmeter Holt zu, aber nur zwei werden genutzt. Andererseits wird jährlich 1 Mio. Festmeter importiert. "Die Sägewerke importieren lieber billiges und damit auch minderwertiges Holz aus dem Ausland, als dass sie auf unsere heimische Topqualität zurückgreifen", gibt Scheuch zu denken.

"Die Landwirtschaftskammer müsste hier verstärkt tätig werden, um diesem Trend entgegen zu wirken. Es ist auch Aufgabe der Forstabteilung und des Forstausschusses der LK, hier steuernd einzuwirken!", so Scheuch abschließend.

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