Pühringer muss sich von "perversem" Untergriff distanzieren!

OÖ: Landesrat Ackerl um Stil der politischen Auseinandersetzung besorgt

Ernsthafte Sorgen um den Stil der politischen Auseinandersetzung in Oberösterreich macht sich Landesrat Josef Ackerl: "Landeshauptmann Pühringer hat sich bekanntlich letztes Wochenende dazu hinreissen lassen, Erich Haiders begründete Ablehnung von bedingungslosen Koalitionsgesprächen mit der ÖVP als "perverses Treiben" hinzustellen. Bis heute hat sich Pühringer von dieser in der Presse nachzulesenden beleidigenden Aussage nicht distanziert. So lange sich Pühringer für diese Wortwahl, die eines Landeshauptmanns unwürdig ist, nicht entschuldigt, ist das eine schwere Belastung des politischen Klimas in Oberösterreich. Dieser Stil lässt für den Landtagswahlkampf Schlimmes erwarten!".

Dass diese Befürchtungen begründet sind, lässt sich aus einer Aussage von VP-Parteisekretär Strugl herauslesen. Der hatte auf den Vorwurf von Untergriffen nur lapidar gemeint: "Es heisst ja Wahlkampf".

Landesrat Ackerl weist darauf hin, dass die Haltung von Erich Haider und der Landes-SP durch die jüngsten Entwicklungen mehr als bestätigt worden sei: "Die Taktiererei von Schüssel und der schwarz-blaue Budgetdeal zur Vorbereitung einer Minderheitsregierung zeigen deutlich, dass diese ÖVP die Gespräche mit der SPÖ alles andere als ernst nimmt!"

"Die SPÖ setzt auf einen Wettbewerb der guten Ideen. Ich appelliere an alle politischen Mitberwerber im Land, nicht aus Mangel an zukunftsweisenden politischen Konzepten eine Schlammschlacht vom Zaum zu brechen!", schließt Ackerl.

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