Wirtschaftstreibende, Forscher und Politiker diskutierten Das Wiener Neustädter Modell: Wissen schaf(f)t Arbeit

Wiener Neustadt (OTS) - Im Technologie- und Forschungszentrum
Wiener Neustadt (TFZ) war gestern, am Freitagabend, eine höchst interessante Diskussion mit dem Leitthema "Wissen schaf(f)t Arbeit" zu hören, an dem Forscher und Wirtschaftstreibende, aber auch Politiker teilnahmen. Unter der Moderation von "Standard"-Chefredakteur Dr. Gerfried Sperl waren unter anderem Grußworte von Bürgermeisterin Traude Dierdorf sowie Beiträge von Univ. Prof. DDr. Werner Clement vom Industriewissenschaftlichen Institut, von Mag. Brigitte Ederer, der Vorstandsdirektorin der Siemens AG Österreich, vom Medienexperten und Nationalratsabgeordneten Josef Broukal und von einem Top-Experten für Technologie und Innovation, Univ. Prof. DDr. Helmut Detter, zu verzeichnen.

In einer Zusammenfassung meinte Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi, man sei deshalb in Wiener Neustadt, weil es hier etwas zu sehen gebe, das man getrost herzeigen könne. Wer aber in der Forschung und in der Entwicklung neuer Produkte neue Wege gehe, der dürfe auch neue finanzielle Mittel in die Hände nehmen. "Wir haben es geschafft. Und wer das nicht glaubt, braucht nur aus den Fenstern dieses Gebäudes blicken", sagte Bürgermeister Traude Dierdorf voll Stolz über die "einmalige Erfolgsstory" der "Civitas Nova". Die Stadt habe viel eigenes Geld für die Forschung und Entwicklung ausgegeben, nämlich rund 40 Millionen Euro in den letzten zehn Jahren. Es gebe zwar keine Zauberformel für die Forschung, aber hier müssten die öffentlichen Finanzen mit den privaten Hand in Hand gehen, argumentierte auch Clement, während Egerer betonte, dass das Wissen der entscheidende Produktionsfaktor dieses Jahrhunderts sein werde. Broukal bekannte sich zu mehr Durchlässigkeit, denn wenn diese steige, steige bei der Forschungsarbeit auch die Hoffnung zum Mitmachen kleiner und mittlerer Betriebe. Und: Man werde in Zukunft auch einem 55- oder 60jährigen noch einmal die neuesten Entwicklungen vorstellen. Die richtigen Themen mit den richtigen Leuten an den richtigen Ort zu versammeln, fügte sich laut Detter zu einer Philosophie der modernen Wirtschaft. Das Timing und die Finanzierung seien beim Aufbau und der Entwicklung der Fachhochschule, von Betrieben und Forschungsstätten wie dem TFZ in der "Civitas Nova" noch dazugekommen.

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