Dolinschek: Privilegien im Pensionssystem rasch abschaffen

Harmonisierung der Pensionssysteme notwendig

Wien, 2003-02-01 (fpd) - Der freiheitliche Sozialsprecher Abg. Sigisbert Dolinschek sieht keine Notwendigkeit, die vorzeitige Alterspension abzuschaffen. ****

Wien, 2003-02-01 (fpd) - Um die Pensionen langfristig zu sichern, werde es notwendig sein, die langjährige Forderung der FPÖ bezüglich einer Vereinheitlichung der verschiedenen Pensionssysteme rascher als geplant umzusetzen. Ebenso seien sämtliche Privilegien aus den Pensionssystemen zu entfernen.
Es sei höchste Zeit, daß die Pensionsprivilegien der Beamten abgeschafft werden. Solche Vorrechte sollten längst der Vergangenheit angehören, betonte Dolinschek. Für ihn sei nicht einzusehen, daß ein ASVG-Versicherter, ein Arbeiter bzw. ein Angestellter, der 45 Arbeitsjahre nachweisen könne und 60 Jahre alt sei, noch länger arbeiten solle, wenn es andererseits Begünstigte gebe, wie beispielsweise im öffentlichen Dienst, bzw. bei den Eisenbahnern oder Postbediensteten, die weiterhin zwischen 50 und 60 Jahren in Pension gehen könnten. Das werde kein österreichischer Arbeitnehmer in der Privatwirtschaft verstehen, sagte Dolinschek.

Der FPÖ-Sozialsprecher sprach sich auch für die Verlängerung der sogenannten "Hackler-Regelung" aus, also die Möglichkeit für Männer, mit dem 60. Lebensjahr bei 45 Versicherungsjahren in Frühpension gehen zu können, für Frauen ab dem 55. Lebensjahr bei 40 Versicherungsjahren. Ferner müßte es für Schwerarbeiter höhere Anrechnungszeiten für den Pensionsantritt geben. (Schluß)

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