"profil": Betrugs-Ermittlungen im Casino Velden

Bisher polizeiliche Untersuchungen unmöglich - Casinos Austria gab Wissen über potenzielle Täter nicht preis

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, dürften erst jetzt die polizeilichen Ermittlungen in der Betrugsaffäre des Casinos Velden voll anlaufen. Bislang seien effektive Ermittlungen nicht möglich gewesen, weil das Casino gegenüber der Polizei verschwiegen hätte, Videoaufnahmen aus der Überwachungskamera sowie persönliche Daten von tatverdächtigen Casino-Besuchern zu besitzen. Dort habe man behauptet, es gebe keinen begründeten Verdacht gegen bestimmte Personen, so "profil". Casinos Austria-Direktor Leo Wallner rechtfertigt das Informationsverhalten seines Unternehmens laut "profil" mit der Notwendigkeit des Anonymitätsschutzes für Casino-Besucher, gegen die keine Beweise vorliegen.

Kurz vor Weihnachten war im Casino in Velden eine manipulierte Kugel entdeckt worden, mit deren Hilfe eine fünfköpfige Gruppe über Monate hinweg falsch gespielt und dabei bis zu 400.000 Euro ergaunert haben soll.

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