VP-Gerstl: Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt noch der Glaube!

Wien (ÖVP-Klub): "Beim ersten Anschien nach ist Stadtrat Schicker auf einige Forderungen der ÖVP Wien eingegangen", zeigt sich der Verkehrssprecher der Wiener ÖVP, Mag. Wolfgang Gerstl, in einer ersten Reaktion zufrieden auf den heute vorgestellten neuen Betreiber, die Firma Gewista, der Viennabike-Aktion. "Von unserem Zehn-Punkteprogramm scheinen drei erfüllt, drei nicht erfüllt und vier ungeklärt", resümiert Gerstl.****

Einige Punkte stimmen den Verkehrssprecher positiv, viele Fragen seine allerdings noch offen. "Neben einer Klärung, wie das Ausschreibungsverfahren verlaufen ist, stellt sich vor allem noch die Frage, ob der Stadtrat wenigstens diesmal genügend Mitspracherecht hat, um weitere Flops zu vermeiden", sagte Gerstl. Auch werde die Überwachung nur mit Hinweis auf technische Vorkehrungen organisiert. Es stelle sich hierbei die Frage, ob man nicht wenigstens in der ersten Phase "Informationsteams" zur Überwachung und Beratung losschicken sollte. Eine weitere offene Frage sei die Beseitigung von Altlasten, die den alten Betreiber betreffen. "Hier geht es darum, vor allem die bereits konzessionierten Standplätze sicherzustellen. Der Aufbau eines neuen parallelen Netzes zu dem bestehenden, auf den alten Verein konzessionierten, wäre unproduktiv", sagte Gerstl wörtlich und forderte eine sofortige Klärung.

Die Gewista als Betreiber scheine Gerstl aus politsicher Sicht nicht gerade die beste Lösung zu sein, die Gewista bereist hohe Auftragssummen durch die Stadt Wien lukriere und außerdem auch ein gewisses Naheverhältnis zu den Stadtverantwortlichen vorhanden sei. Die Entscheidung den Auftrag an die Gewista zu vergeben, bedeute eine Wettbewerbsverzerrung hinsichtlich der Möblierung der Stadt.

"Wir erwarten uns eine umfassende Information spätestens im nächsten Gemeinderatsausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr", zeigte sich Gerstl abwartend. Es wäre falsch Gefühle und Hoffnungen in diesem frühen Stadium zum Ausdruck zu bringen. "Die Umsetzung in die Praxis wird zeigen, ob diesmal ein funktionierendes Verleihsystem installiert wird", so Gerstl abschließend.(Schluss)

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