AKNÖ: Täglicher Weg zur Arbeit ab morgen empfindlich teuerer

VOR-Tariferhöhungen treffen besonders NÖ Pendler

Wien (AKNÖ) – Morgen werden die VOR-Tarife erhöht. "Wir haben die Auswirkungen der Tarifsteigerungen berechnet und es zeigt sich, dass wieder einmal besonders die niederösterreichischen Pendler betroffen sind", kritisiert AKNÖ-Präsident Josef Staudinger. Der Weg zur Arbeit verteuert sich zum Beispiel für alle, die von Bruck an der Leitha zum Südbahnhof wollen, monatlich gleich um 9 Prozent. Für die St. Pöltener wird die Wochenkarte nach Wien gleich um 9,3 Prozent kostspieliger. Und noch ein Beispiel: Wer eine Monatskarte von Wiener Neustadt nach Wien-Hetzendorf löst, der muss ebenfalls 9,2 Prozent mehr zahlen.

Es hat sich gezeigt, dass Einzelfahrkarten weniger stark verteuert werden als die Pendlertickets. "Es zahlen die ArbeitnehmerInnen wieder einmal drauf", erklärt Staudinger. Die Preiserhöhung sei gerade jetzt das falsche Signal an die Pendler. "Die Bahn hat in den letzten Jahren Fahrgäste verloren, mit Preiserhöhungen werden diese sicherlich nicht zurückgewonnen", ärgert sich AKNÖ-Präsident Staudinger. "Wenn die Bahn teurer wird, werden die ArbeitnehmerInnen keine Anreize zum Umsteigen sehen. Der Verkehrsinfarkt in der Ostregion ist wirklich nur mehr eine Frage der Zeit!"

"Wir beraten die Pendler intensiv über ihre besten Verbindungen zur Arbeit. Die Preiserhöhung ist kontraproduktiv und sicherlich keine attraktive Werbemaßnahme", meint Staudinger abschließend.

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