Jost: Land Kärnten maximiert öffentliche Bauaufträge

Polemische Aussagen von Unterrieder gehen an Problemen total vorbei

Klagenfurt, 2003-01-31 (fdp) "Es ist schade, dass auch der Kärntner ÖGB-Vorsitzende Adam Unterrieder wie viele andere Kärntner SP-Politiker nur darauf wartet, dass irgendwo eine Statistik negativ für Kärnten ausfällt, damit er diese dann für parteipolitische Polemik gegen LhStv. Karl Pfeifenbeger und die FPÖ verwenden kann. Wenn man von unerfreulichen Zahlen vom Oktober 2002 spricht, sollte man auch erwähnen, dass Kärnten im Monat davor, im September 2002, bei den Produktionswerten im Tiefbaubereich eine Erhöhung von rund 13,2 Prozent im Vergleich zum Jahr zuvor erreicht hat und bei den öffentlichen Vergaben ein Plus von 34,7 % verzeichnete, zum Unterschied von 10, 2 Prozent in Bundesschnitt", erklärte der Sprecher der FPÖ Kärnten, LAbg. Siegfried Jost. Das schlechte Ergebnis von Oktober hänge daher auch mit "Vorzieheffekten" im September zusammen.

Unabhängig davon wären alle Verantwortlichen in Kärnten und in ganz Europa froh, wenn es generell mehr Bauaufträge gäbe. "Hier beklagen alle Regionen aufgrund der Weltwirtschaftsflaute ein Tief. Unterrieder hat leider einen sehr simplen Zugang zu dem Thema, wenn er im Wirtschaftsreferenten eines Landes den einzig Schuldigen ausmacht. Das tut er freilich nur in Aussendungen, denn ansonsten erkennt er die wahre Problematik sehr wohl", erklärte Jost.

Unterrieder wisse auch, dass all das, was Kärnten tun könne, um der Flaute entgegenzuwirken, auch getan werde: "So werden 2003 insgesamt 1.624 Milliarden Euro für Investitionsvorhaben ausgegeben. Investiert wird in ein Schwerpunktprogramm von Planungen und Bauvorhaben an Schulen wie auch in Straßen, Bahninfrastruktur, Wohnbau sowie Krankenanstalten, Gewerbe, Industrie und Tourismus. Das ist ein beachtlicher Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen", betonte Jost.

An den öffentlichen Aufträgen liege es daher nicht, wenn Kärntens Baufirmen noch Kapazitäten frei haben. Wichtig wäre wirtschaftlicher Aufschwung, damit auch die private Nachfrage nach Bauleistungen steigt, erklärte Jost. Nicht umsonst dränge LH. Dr. Jörg Haider auf eine Steuerreform. Jost drückte abschließend die Hoffnung aus, dass Unterrieder auch in dieser Beziehung aktiv wäre und sich nicht in Schuldzuweisungen erschöpfe, die mangels inhaltlicher Substanz niemandem etwas bringe.

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