Heinisch-Hosek unterstützt Forderungskatalog der JugendanwältInnen!

Wien (SK) SPÖ-Kinder- und Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek erklärte am Freitag, dass der Forderungskatalog der österreichischen Kinder- und JugendanwältInnen von der SPÖ unterstützt werde. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf das von der SPÖ im Parlament eingebrachte "Jugend-Demokratiepaket", das beispielsweise die Forderungen nach mehr Mitbestimmung für Kinder und Jugendliche, einer Wahlaltersenkung für alle Ebenen auf 16 Jahre, der Einführung von Kinder- und Jugendbeauftragten auf Bundes- und Gemeindeebene und einer Jugendverträglichkeitsprüfung enthält. ****

"Die Umsetzung dieser Punkte ist bisher leider immer am Widerstand der blau-schwarzen Regierung gescheitert", stellte Heinisch-Hosek klar. Auch die Vereinheitlichung der Jugendschutzbestimmungen und der Rechtsanspruch auf Kindergartenplätze seien langjährige Forderungen der SPÖ.

"Kinder haben in diesem Land noch immer zu wenig Rechte. Die Verankerung der UN-Kinderrechtskonvention in der Verfassung ist deshalb dringend notwendig. Auch hier hat die SPÖ bereits einen Antrag im Parlament eingebracht", so Heinisch-Hosek.

Ein zentrales Thema angesichts der 35.000 jungen Menschen, die keinen Arbeitsplatz haben, ist für die SPÖ die Förderung von Jugendbeschäftigungs-Projekten und die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. "Hier hat die blau-schwarze Regierung eindeutig versagt", betonte Heinisch-Hosek und schloss daran neuerlich ihre Forderung nach einem Jugendbeschäftigungsgipfel.

Auch die Abschaffung des Jugendgerichtshofes komme für die SPÖ nicht in Frage. Nach zwei Jahren Stillstand im Bereich der Kinder- und Jugendpolitik inklusive zahlreicher Verschlechterungen im Jugendbildungsbereich hat jede neue Bundesregierung, egal in welcher Zusammensetzung, viel zu tun. Die SPÖ steht jedenfalls klar hinter diesen Forderungen. "Kinder- und Jugendliche müssen in unserem Land endlich mehr Stellenwert bekommen, denn sie sind unsere Zukunft", schloss die Abgeordnete. (Schluss) wf/mm

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