SP-NÖ-Wahlauftakt - Onodi: Niederösterreich braucht die SPÖ

Gusenbauer: "Werden gutes Ergebnis für die SP-NÖ erringen - alle gemeinsam!"

St. Pölten (SPI) - "Ohne unsere Leistungen wäre dieses Land nicht dort, wo es heute ist. Die Arbeit der SPÖ hat Niederösterreich sehr viel weiter gebracht", betonte die SP-Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin für die Landtagswahlen, Heidemaria Onodi, gestern, Donnerstag, bei der Wahlauftaktveranstaltung der SPÖ-Niederösterreich vor rund 1.500 begeisterten Mitgliedern und Sympathisanten in Vösendorf. Es gebe aber noch sehr viel zu tun: "Mehr als 50.000 Menschen sind in Niederösterreich ohne Arbeit - das entspricht der Bevölkerung des Bezirkes Hollabrunn", warnte Onodi. "Es ist für mich besonders unerträglich, wenn ich sehen muss, dass die Arbeitslosigkeit bei den Jungen so stark steigt; dass Jugendliche gleich nach der Schule aufs Abstellgleis geschoben werden", so Onodi weiter. Auf Initiative der SP-NÖ sei deshalb bereits ein Maßnahmenpaket zur Jugendbeschäftigung ausgearbeitet worden.****

Zurücklehnen werde sich die SPÖ auch beim Thema Gesundheit nicht -ganz im Gegenteil: "Wir werden die medizinische Versorgung verbessern, die Spitäler weiter modernisieren und dafür sorgen, dass unser medizinisches Personal bestens ausgebildet ist. Wir sind erst dann zufrieden, wenn Niederösterreich beim Zugang zur besten Gesundheitsversorgung österreichweit führend ist", so Onodi.

"Wir haben von 1,8 Mill. Österreicherinnen und Österreichern das Vertrauen ausgesprochen bekommen, dieses Land zu gestalten", begann SPÖ-Bundesparteivorsitzender Alfred Gusenbauer seine Rede beim Wahlauftakt. Heute, Freitag, werde er deshalb gemeinsam mit der stellvertretenden SP-Vorsitzenden Heidemaria Onodi 12 Initiativen für Österreich präsentieren.

Zur niederösterreichischen Landespolitik sagte Gusenbauer, er werde dabei immer wieder auf die selben Themen und Probleme angesprochen:
Die Verkehrssituation, die einerseits für Pendler den "täglichen, unerträglichen Stau" bringe, andererseits insbesondere in den Grenzregionen für die kommende EU-Erweiterung zuwenig vorbereitet sei: "Das neue, größere Europa bietet Chancen, braucht aber die entsprechende Infrastruktur." Der Landeshauptmann habe hier viel zu lange geschlafen - "ein Armutszeugnis für seine Politik", so Gusenbauer.

Von zahlreichen Erfolgen einer sozialdemokratisch geprägten Landespolitik berichteten anschließend SP-Soziallandesrätin Christa Kranzl, der Zweite Landtagspräsident LAbg. Emil Schabl, SP-Klubobmann Ewald Sacher und Landesgeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach. Kranzl erwähnte als Beispiel das neue Pilotprojekt der Sozial-Infopoints, das Informationen und Unterstützung in sozialen Belangen wie auch in Pensions-, Familien- und Arbeitsangelegenheiten bietet. Schabl betonte insbesondere die Besorgnis erregende Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: "Im Vorjahr wurde erstmals die 50.000er-Schwelle übersprungen - die ÖVP nennt das eine ‚Delle'. Sie hat keine Konzepte und betreibt nur Ankündigungspolitik. Die Realität ist aber eine andere", so Schabl. Klubobmann Ewald Sacher nannte als seine grundlegenden politischen Vorstellungen eine "Politik, die gleiche und faire Chancen für alle" gewährleistet - "egal, wo man wohnt". Landesgeschäftsführerin Karin Kadenbach zeigte sich zuversichtlich, dass die Landtagswahlen für die SPÖ ein gutes Ergebnis bringen werden. "Es gibt vieles, auf das wir stolz sein können, aber auch noch viele Defizite. Wir Sozialdemokraten sehen es als unsere Pflicht an, darauf aufmerksam zu machen, um sie abbauen zu können", so Kadenbach abschließend. (Schluss) cb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Niederösterreich Kommunikation
Alexander Lutz
Tel: 02742/2255-146
Handy: 0664 532 93 54
alexander.lutz@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001