Wien-Mitte: Strache: Politischen Erpressungsversuchen des Bauträgers entschieden entgegentreten!

Stadt Wien hat genug unter dem Planungs-Dilettantismus der Rathaus-Sozialisten gelitten - Schicker rücktrittsreif

Wien, 2003-01-31 (fpd) - Wenn der Bauträger nun einen satten, zweistelligen Euro-Millionen-Betrag von der Gemeinde Wien fordert, um einer notwendigen Größenreduktion der Monster-Türme in Wien-Mitte zuzustimmen, dann kommt dies einem politischen Erpressungsversuch gleich, dem in aller Entschiedenheit entgegenzutreten ist, so heute der stellvertretende Wiener FP-Obmann LAbg. Heinz-Christian Strache. ****

Faktum sei, daß beim Höchstgericht immer noch ein Verfahren über die Rechtmäßigkeit der erteilten Bescheide im Laufen sei, was hauptsächlich durch Säumigkeit einer Stellungnahme der Bauoberbehörde bedingt ist. Jedenfalls gäbe es eine Reihe von Punkten, aufgrund derer die Rechtmäßigkeit der erteilten Flächenwidmungs- und Bebauungsbescheide massiv in Frage zu stellen sei.

"Für uns kommt ein millionenschweres Abkaufen einer Größenreduktion in keiner wie auch immer gearteten Weise in Frage", stellte Strache klar. Erschreckend sei, daß Stadtrat Schicker diesem Ansinnen nicht sofort eine klare und scharfe Absage erteilt habe. Verantwortlich für dieses Debakel sei Stadtrat Schicker, der jetzt nicht mehr wisse, was er tun solle und in Wahrheit schon längst den Hut hätte nehmen sollen. Immerhin sei er, Schicker, seit 1993 auf dieses drohende Debakel von uns hingewiesen worden und habe stets nur gemauert und blockiert, so Strache.

"Solange nicht eine Entscheidung des Höchstgerichtes vorliegt und sämtliche Auflagen der UNESCO hinsichtlich unseres Welterbe-Prädikates auf Punkt und Beistrich erfüllt werden können, müssen alle Anstrengungen auch auf politischer Ebene unternommen werden, das Projekt der Monster-Türme zu stoppen bzw. zu Fall zu bringen. Der internationale Ruf Wiens habe schon genug unter dem Planungs-Dilettantismus der Wiener Rathaussozialisten gelitten", so Strache abschließend. (Schluß) hv , jen

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