Erste Hilfe rettet Leben

Wien (Rotes Kreuz) - Ein Fall auf der A3 im Burgenland hat es deutlich gezeigt: rasches couragiertes Eingreifen kann Leben retten. Erste Hilfe zu leisten,
ist Pflicht. Die Ausbildung dazu ist zwar Bestandteil der Führerscheinausbildung, aber das bedeutet nicht, dass Erste Hilfe geleistet werden kann.

Eine Aktion des Roten Kreuzes im Internet brachte die schrecklichen Tatsachen ans Tageslicht: Von 1,2 Millionen abgegeben Antworten zu Erste-Hilfe-Fragen waren zwei Drittel falsch. Viele haben Angst davor, etwas falsch zu machen, und leisten erst gar keine Erste Hilfe. Auch ist es nicht selbstverständlich, dass fünf Jahre nach der Führerscheinprüfung das Erste-Hilfe-Wissen noch vorhanden ist. Hier helfen Kurse des Roten Kreuzes. Das Wissen kann aufgefrischt werden, in praktischen Übungen die Angst vor Fehlern genommen werden.

Auch Rotkreuz-Umfrageergebnisse zum Themenkreis "Erste Hilfe" in der Bevölkerung zeigen das deutlich. Nur 30 Prozent der Befragten trauen sich zu, bei Notwendigkeit "auf alle Fälle Erste Hilfe zu leisten". Und das, obwohl 57 Prozent der Befragten angeben, abgesehen des für den Führerschein notwendigen Erste-Hilfe Kurses, an einem weiteren Kurs teilgenommen zu haben. Erste Hilfe kann Leben retten, das wurde am Donnerstag im Burgenland wieder deutlich bestätigt.

Informationen im Internet: http://www.erstehilfe.at - Eine kostenlose CD-ROM mit interaktivem Erste Hilfe Kurs kann unter service@redcross.or.at bestellt werden.

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