Versammlung der Regionen Europas:

Für friedliche Lösung der Irakkrise

St. Pölten (NLK) - Die VRE als eine der Stimmen der Menschen in
den Regionen Europas unterstützt alle Initiativen, die zu einer friedlichen Lösung der Irakkrise führen. NÖ Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop erklärte in ihrer Funktion als Präsidentin der VRE, dass die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung eindeutig gegen eine militärische Intervention ist. Dies zeigen auch Umfragen.

VRE-Präsidentin Prokop vertritt die Auffassung, dass die weitere Vorgangsweise von entsprechenden Beschlussfassungen der Vereinten Nationen abgedeckt sein müsse. Sie erinnert die Verantwortlichen auf allen politischen Ebenen daran, dass es die Regionen sind, die durch aktive Zusammenarbeit auf ihrer Ebene die Grundlage für Toleranz, Stabilität und Frieden in Europa legen.

"Das Europa der Regionen, ob ‚alt' oder ‚neu', hat aus seiner langen Geschichte von Auseinandersetzungen zwischen Staaten, Völkern und Kulturen seine Lehren gezogen", unterstrich Liese Prokop. "Wir befürchten daher, dass ein Krieg gegen den Irak zu einer neuerlichen Spirale der Gewalt führen wird. Im Hinblick auf die zu befürchtenden Verluste an Menschen, Infrastruktur und auch an Kulturerbe, aber auch auf eine Verschlechterung der internationalen Beziehungen auf allen Ebenen, erscheint es wünschenswert, dass von allen Seiten sämtliche diplomatische Schritte bis zuletzt ausgenützt werden."

Rückfragen & Kontakt:

Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/9005-12180

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK0012